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#1 Am 11.09.2021 um 17.35 Uhr

Garde Light
Yuzana
Kitsune-Mod
Yuzana
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Nachrichten: 57

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Leiter: Yuzana

A brave new World

Mit diesem mysteriösen Slogan kündigt die Fantasy Star Corporation (FSC) das neue Update für das MMORPG Savage Adventure Online an. Auf dieses Update haben die Spieler von SAO Monate lang gewartet und konnten es kaum noch abwarten. Denn seit dem Start vor drei Jahren erfreut sich das Spiel an größter Beliebtheit. Deswegen erhoffen sich die Macher, durch das Update zahlreiche neue Spieler dazu zu gewinnen, um an ihren ersten Erfolg anzuknüpfen. Und es klappte. Da Update löste einen erneuten Ansturm auf die Server aus. Zahlreiche neue Spieler tauchen in die Welt von SAO ein.
Nun erwarten die Spieler neue Kontinente und Gebiete, welche sie erkunden und erforschen können. Außerdem warten zahlreiche neue Monster, Bosse, Quest und Nebenquest auf sie, welche sie bezwingen und meistern müssen.
Zusätzlich wird den Spielern eine ganz neue Gaming-Erfahrung versprochen. Tiefer eintauchen in die virtuelle Welt, die das reale Leben blass und fad erscheinen lassen wird. Bist du bereit, den Preis für ein einzigartiges Abenteuer zu bezahlen?


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Die Handlung

Willkommen in Savage Adventure Online!
Ihr seid ein Schüler oder Lehrer der privilegiert Schule Maple Hill Institut in der schönen Stadt Middelfoort. Eine Stadt, die von dem größten Konzern des Landes gegründet wurde und die zugleich die Entwickler des beliebtesten Online Games des Jahrzehntes sind.
Unwissend und begierig auf das neue Update des Online Games begebt ihr euch gleich zu Release in die Videospielwelt, sei es als erfahrener Spieler, Teilzeit-Zocker oder als kompletter Neuling.
Doch dieses Mal ist alles anders.
Denn nach dem Einloggen taucht bei euch eine merkwürdige Systemmeldung auf. In dieser Nachricht steht: “Update abgeschlossen. Möchtest du die Welt von SAO betreten?“

Plötzlich taucht ein grelles helles Licht in eurem PC auf und eure realen Körper werden in das Online Game gezogen. In diesem Moment seid ihr nicht mehr nur Spieler hinter der Maus oder dem Controller, sondern seid nun mitten drin als euer erstellter Avatar. Ein Teil des Spiels.
Doch das Merkwürdigste ist, dass ihr alle in der Hauptstadt von Savage Adventure Online startet, d.h. nicht nur wie üblich die Neuaccounts, sondern auch diejenigen, die sich an anderen Orten ausgeloggt haben. Und hier beginnt eure große Reise.
Ihr müsst einen Weg zurück in eure Welt finden. Doch wie? Und wie seid ihr überhaupt hier gelandet? Es gibt viele Fragen zu klären, die ihr nur innerhalb von Savage Adventure Online finden könnt.

Die Stadt Middelfoort



die Fantasy Star Corporation



Das Maple Hills Institut



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Die Welt von Savage Adventure Online

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Die Gebiete von Akaneiya

vor dem Update


nach dem Update


Die Währung mit dem Währungssystem



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Die verschiedenen Rassen


Grundrassen zum Start


Rassenauswahl nach dem Update



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Die verschiedenen Traits


Anders als in manch anderen MMORPG´s oder anderen Rollenspielen, gibt es in SAO keine Klassen. Denn das Spiel hat sich darauf spezialisiert, das jeder Spieler seinen Charakter individuell erstellen und skillen kann. Dafür wurde extra ein Traitsystem eingebaut, mit dem die Spieler ihre Charaktere spezialisieren können. Doch muss man hier genau aufpassen. Denn nicht jeder Trait passt zusammen. So wirken einige Traits negativ aufeinander, weshalb es besser ist, sich auf ein bis zwei bestimmte Traits zu spezialisieren.

Liste der Traits



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Die Charaktere


>> Die Lehrer
männlich

Seiichiro Kato || @Yuzana


Kai Ichiro||@MitsukiMizu


Minoha Takahashi||@Pilica




weiblich

>> Die Schüler
männlich

Takato Kiriyama || @Yuzana


Yoichi Tsukishima||@Jassimini


Ilya Aleksay Romanow||@Panthea


Thomas Clark||@Cathayia


Akira Kobayashi || @TyraLynn


Naoyuki/Nozomi Amano||@Pilica


Rin Fujiwara||@Thaleia



weiblich

Megumi Chiba||@Thaleia


Ellena Nicolo||@Lunafay


Evelyne Monroe||@Panthea


Kayleigh Erdale||@CrazyFranky


Ohana Kobayashi || @TyraLynn



>> Die NPCs

Sonya Remoris


Ryoma Kisaragi


Nolan Michaelis


Thalia De Luca


Lydia Anderson


Yukio Komura


Yoshio Komrua



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Nachwort


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#2 Am 11.09.2021 um 18.05 Uhr

Garde Light
Yuzana
Kitsune-Mod
Yuzana
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zu Hause → allein / im Lehrerzimmer → allein [mit Ryoma (NPC)]


Wie jeden Tag, wenn Seiichiro arbeiten musste, wurde dieser durch das laute Klingeln von seinem Wecker geweckt. Wieder einmal hatte er die Nacht fast zum Tag gemacht, da er die ganze Zeit in SAO war. Dazu kam noch, dass er in der Zeit wo er geschlafen hatte erneut einen unruhigen und schlechten Schlag gehabt hatte geschlafen hatte. Denn in dieser Nacht war er wieder von einem Albtraum heimgesucht worden. Dies war schon fast zur Gewohnheit geworden. Da er seit dem Tod seines besten Freundes Akira immer wieder diese Albträume hatte oder generell keinen ruhigen Schlaf mehr fand. Jedes Mal suchten ihn die Albträume oder die Stille der Einsamkeit heim, was ihm immer mehr aufs Gemüt schlug und er aufpassen musste, nicht wieder in sein altes Verhalten aus seiner damaligen Schulzeit zurückzufallen.
Missmutig stand er auf, ging zu seiner Kommode und betrachtete das Bild, welches auf dieser stand. Vorsicht berührte er mit den Fingerspitzen das Bild und strich etwas über die Glasscheibe. Dabei hatte er einen sanften aber schmerzvollen Gesichtsausdruck. Denn das Bild zeigte seinen besten Freund Akira, der vor 4 Wochen durch einen tragischen Unfall ums Leben kam.
Während er das Bild betrachtete, griff er nach der Halskette, welche er jeden Tag um den Hals trug. Diese Kette und seine Erinnerungen waren das Einzige, was ihn von Akira geblieben war. Seit dieser Seiichiro verlassen hatte, war für den Blauhaarigen eine Welt zusammengebrochen. In diesem Moment hatte er das Gefühl, wieder völlig allein zu sein und von der Dunkelheit verschluckt zu werden. Immerhin war es Akira, der ihn die ganze Zeit Kraft gegeben und ihn aus der Dunkelheit geholt hatte.

Nach einer Weile machte sich Seiichiro fertig und verließ die Wohnung. Doch ging er nicht direkt zur Schule, sondern fuhr mit seinem Auto in Richtung Park, um dort ein paar Runden auf dem Fußballplatz zu drehen. Er musste einfach auf andere Gedanken kommen. Das Gefühl der Einsamkeit und sein altes Ich abschütteln. Deswegen hoffte er, dass er durch ein bisschen Sport wenigstens ein bisschen bessere Laune bekam und seine Vergangenheit wegsperren konnte. Leider hatte es nicht funktioniert. Was wohl am Schlafmangel und seinen Alpträumen lag. So kam es, das Seiichiro, immer noch mit schlechter Laune, im Lehrerzimmer saß und den heutigen Unterricht vorbereitete. Zum Glück hatte er heute erst ab der 6. Stunde zu unterrichten. Somit konnte er noch etwas entspannen und sich wieder etwas sammeln. Außerdem lenkten ihn die Vorbereitungen für den Unterricht von seinen schmerzhaften Gedanken ab. So saß er mit der Nase vor seinem Lehrerkalender und überlegte welches Thema jetzt im Kunstunterricht an der Reihe war. Nach einer Weile entschloss sich Seiichiro dafür die barocke Architektur zu behandeln. Für den Sportunterricht war er am überlegen ob er heute Volleyball oder Badminton nehmen würde. Egal für welches Spiel er sich entschied, aber bei beiden Sportarten konnten sowohl die Jungs und die Mädchen gemeinsam teilnehmen. Vor allem konnte er in Badminton eine gemischte Zweiergruppe nehmen. Aber vielleicht würde er auch in der ersten Stunde Volleyball und in der zweiten Stunde Badminton drannehmen.
Während Seiichiro weiterhin die Nase in seinem Buch hatte und sich seine Notizen für seinen Unterricht machte, tauchten auch einige seiner Lehrerkollegen auf, um sich entweder Kaffee zu holen oder einfach nur vor ihren Unterricht zu entspannen. Sein Kollege Ryoma war immer einer der ins Lehrerzimmer kam, um eine zu Rauchen, was Seiichiro jedes Mal aufs Neue störte und wie jeden Tag gab es deswegen auch Streit. So auch wieder heute. Denn auch heute betrat Ryoma den Raum und zündete seine Zigarette an. „Könntest du das bitte sein lassen? Du weißt, das ich es nicht leiden kann, wenn man hier drinnen raucht. Wenn du deiner Sucht nachgehen willst, dann mach das bitte draußen und verpeste nicht meine Luft.“ kam es mal wieder sehr genervt und gereizt von Seiichiro. Es war ihm egal, dass er sich gerade mit einem Arbeitskollegen zoffte und r sich somit noch unbeliebter bei seinen Kollegen machte. Normalerweise ließ Ryoma sich das nicht gefallen und fing immer sofort einen Streit an. Doch heute nicht. Heute war der Weißhaarige einfach viel zu gut drauf und tat dieses Mal das, worum Seiichiro ihn bat. Somit saß Seiichiro wieder allein im Lehrerzimmer.





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zu Hause → mit seiner Mutter / auf den Weg zur Schule / auf dem Schulhof → allein / in einem leeren unbenutzten Klassenzimmer → alleine


Der Wecker hatte bereits zum zweiten Mal geklingelt und kündigte damit erneut an, dass es Zeit zum Aufstehen war. Doch dachte der Schwarzhaarige überhaupt nicht daran. Murrend drehte er sich um, stellte den Wecker aus und zog sich die Decke über den Kopf. Immerhin verstand er nicht, warum er aufstehen sollte. Gut, er verstand auch nicht, warum seine Mutter mit ihm hier her gezogen war und er jetzt auf diese neue Schule musste. Ihm war es immerhin egal, ob er Freunde hatte oder nicht und er war sich sicher, dass er auch auf dieser Schule, keine Freunde finden würde. Denn wer würde sich schon mit einem Mann wie ihm abgeben oder sich auf der Straße mit ihm blicken lassen?
Gut er bekam zwar immer wieder von seinen Mitschülern, egal ob Junge oder Mädchen, zu hören, wie gut er doch aussah, doch darauf legte er keinen Wert. Es war ihm einfach egal. Immerhin lag Schönheit im Auge des Betrachters und er fand sich ganz und gar nicht hübsch oder gut aussehend. Wenn würde er wirklich wie ein Model aussehen, wäre er doch nicht überall gefürchtet und sie hätten ihn nicht als Schulschläger abgestempelt. Keiner hatte eine Ahnung, wie er wirklich war und trotzdem Verurteilten sie ihn, wegen seines mürrischen und bösen Blickes.

„Takato mein Liebling, du musst aufstehen, sonst kommst du zu spät zur Schule. Hast du gehört?“ Hörte er seine Mutter laut rufen. Müde und total unmotiviert antwortete er mit einem Murren. Dann kam er halt zu spät. Wen interessierte es? Niemanden! Ohne auf die Worte seiner Mutter zu hören, drehte er sich auf die Seite und schlief weiter. Doch da hatte er die Rechnung ohne seine Mutter gemacht. Diese stand nun wütend im Zimmer, zog ihm die Decke vom Bett und schrie ihn schon förmlich an. „Takato Kiriyama, steh sofort auf oder ich verspreche dir, du wirst den morgigen Tag nicht mehr erleben. Und glaub mir junger Mann, das wird dein kleinstes Übel sein. Wenn du nicht sofort aufstehst, ist deine geliebte Gitarre weg und du kannst es vergessen, das du so schnell wieder auf ihr spielen kannst.“
Diese Drohung funktionierte und leise murrend stand der Schwarzhaarige mit den rotbraunen Augen auf. Für seine Musik würde er alles tun. Sogar in diese nervige Schule gehen. Doch dass er am Unterricht teilnehmen würde, war ausgeschlossen. Er würde nur zur Schule gehen und sich einen ruhigen Platz aussuchen, wo er Gitarre spielen und singen konnte. Was anderes brauchte er nicht.

Als er sich endlich aus seinem Bett gequält hatte, gähnte er kurz und ging anschließend ins Bad. Dort nahm er eine angenehme Dusche und machte sich anschließend fertig. Nachdem er mit allem fertig ist, ging er in sein Zimmer, schnappte sich seine Gitarre, welche sich schon in seinem Koffer befand und ging in die Küche. Dort hatte seine Mutter wie jeden Tag, das Frühstück bereits fertig und wartete darauf, dass ihr Sohn mit ihm frühstückte. Auf dieses Ritual konnte Takato eigentlich verzichten. Auch wenn er seine Mutter sehr lieb hatte, so fand er, dass er für dieses Ritual langsam zu alt war. Doch sagte er aus Liebe zu seiner Mutter nichts. Immerhin wusste er ganz genau, dass er sie damit verletzten würde und das wollte er nicht.
„Ach übrigens, das Geld für dieses berühmte Spiel 'Savage Adventure Online' hab ich dir auf den Wohnzimmertisch gelegt. Vergiss es bitte nicht, mitzunehmen und nach der Schule in den Spielshop zu gehen. Du weißt, dass du ohne dieses Spiel nicht auf das Maple Hills Institut bleiben kannst.“ Bei diesen Worten rollte Takato mit den Augen und nickte nur stumm. Eigentlich hatte er überhaupt keine Lust, dieses Spiel zu spielen. Doch blieb ihn nichts anderes übrig. Die nächste Schule war außerhalb dieser Stadt und einige Stunden entfernt. Auf diesen Weg hatte er einfach keine Lust, weshalb er in den sauren Apfel biss und dieses dumme Spiel spielen würde.

Nachdem er mit dem Frühstück fertig war, schnappte er sich das Geld und verließ die Wohnung. Da er eher am Rande der Stadt wohnte, musste Takato mit dem Zug fahren, um zum Maple Hills Institut zu gelangen. Dies dauerte zum Glück nicht lange. Nach ca. 10 Minuten war er am Bahnhof angekommen und konnte auch schon das große Gebäude auf dem Hügel sehen. Mit langsamen Schritten machte er sich nun auf den Weg. Immerhin hatte er seiner Mutter ja versprochen, zur Schule zu gehen. Dort angekommen blieb er erst einmal vor dem großen Tor stehen und sah sich um. Kein Mensch war zu sehen. Das lag wahrscheinlich daran, dass es kurz vor acht war und sich alle schon in ihren Klassenräumen befanden.
Nach einer Weile betrat Takato nun auch den Hof des Schulgebäudes und es dauerte nicht lange, bis seine Augen auf eine kleine Gruppe von Schülern erblickten. Natürlich wurde er von dieser Gruppe ebenfalls entdeckt, da diese ihn ebenfalls ansahen und begannen sich zu unterhalten. Sofort wendete er den Blick wieder ab und zog seine Mütze tiefer ins Gesicht. Er mochte es nicht, wenn man ihn so anstarrte. Immerhin konnte er sich schon denken, worüber sie sich gerade unterhielten. Immerhin welcher Schüler nahm schon seine Gitarre mit in die Schule? Ohne ein weiteres Wort steckte er seine Hände in die Jackentasche und lief mit der Gitarre auf den Rücken weiter. Er wollte nur noch aus dem Blickfeld der Gruppe verschwinden und irgendwo in Ruhe auf seiner Gitarre spielen. Denn auf ein Gespräch hatte er einfach keine Lust. Er brauchte keine Freunde und konnte auch auf diese verzichten. Immerhin hielten Freundschaften eh nicht lange und brachten eh nur Kummer. Sobald er wieder von hier wegziehen würde, wäre auch der Kontakt wieder weg und man würde ihn wie immer sofort vergessen. So als wäre er nie dort gewesen und hätte mit diesen geredet oder gelacht. Deswegen genoss er es, lieber für sich allein zu sein und verzichtete auf Freundschaften oder mehr.

Als er im Schulgebäude war, begann er sich vorsichtig und leise umzusehen, da er keine Lust hatte, von einem Lehrer entdeckt zu werden. Immerhin wusste er, würde man ihn hier sehen, würde er sofort zu seiner Klasse gezogen und er musste an dem Unterricht teilnehmen. Nicht nur das. Sicher hätte er sich dann auch vorstellen müssen und darauf konnte er sehr gut verzichten. So brauchte er leider eine ganze Weile, bis er endlich einen leeren Raum fand.
Leise öffnete er die Tür und sah sich in diesem Klassenzimmer um. Zu seinem Glück schien dieser Raum nicht genutzt zu werden und war auch kein wichtiger Raum, wie Biologie oder so. Somit hatte er gute Chancen, dass er hier seine Ruhe haben würde und niemand ihn finden würde. Immerhin wurde der Raum nicht mal als reguläres Klassenzimmer genutzt. Ein leichtes Grinsen schlich sich auf seine Lippen. Super. Hier wird sicher keiner vorbei kommen und mich entdecken. Dieser Raum ist perfekt, um mich ungestört der Musik hinzugeben. Schnell suchte er etwas, womit er den Staub von einigen Tischen wischen konnte und holte anschließend seine Gitarre aus dem Koffer. Anschließend setzte er sich auf einen der Tische. Dabei hatte er das eine Bein auf die Tischplatte abgestellt, während das Zweite frei baumeln konnte. Als er bequem saß, legte er sich die Gitarre um den Hals, schloss die Augen und begann zu spielen und dabei zu singen.


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#3 Am 11.09.2021 um 18.24 Uhr

Garde Absynthe
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In ihrem Zimmer->Auf dem Weg zur Schule->auf dem Schulhof|alleine


Ich bin bereits am frühstücken, als der Wecker klingelt. Eigentlich könnte ich ihn auch ganz abstellen, da ich eigentlich immer schon wach bin, lasse ihn aber trotzdem gestellt als Sicherheit. Nach einem kurzen Blick auf meinen Stundenplan, packe ich einige Bücher aus, die ich nicht brauchen werde. "Kunst und Musik an einem Tag zu haben spart sicherlich Platz, wenn es nicht für das dicke Chemiebuch wäre..."
Kurz bevor ich los muss, starte ich noch meinen Computer um nach dem aktuellen Stand des Updates zu sehen. 'Server sind unter Bearbeitung und während des Updates nicht erreichbar' "Haa, was hilfst...", seufze ich. Ich hatte gehofft, dass Update während der Schulzeit runterladen zu können, da es manchmal ja doch recht viel Zeit in Anspruch nehmen kann. Zumal ich die letzten Wochen kaum zum spielen gekommen war, da ich mich auf die Schule konzentrieren musste und gespannt auf die neuen Inhalte war. Nicht, dass ich selbst mit dem geupdateten Spiel dazu gekommen wäre, vor dem späteren Nachmittag mich einzuloggen. Jedenfalls nicht, bevor ich die Hausaufgaben gemacht habe. "Dann muss das Update eben währenddessen im Hintergrund laufen..."
Also fahre ich den Computer wieder runter und mache mich auf den Weg Richtung Schule. Obwohl ich nun schon recht lange in Middelfoort wohne und zur Schule gehe, habe ich mich immer noch nicht ganz an den Unterschied zu meiner Heimat gewöhnt. Als meine alten Freunde nachgefragt hatten, konnte ich es nicht wirklich erklären, was genau anders war, da es eher die vielen kleinen Dinge sind, als größere, einfach zu benennenden, Unterschiede.
Je näher ich der Schule komme, desto mehr Schüler in meinem Alter sehe ich. Was soviel heiß wie, Mitschüler, die ein Jahr über mir sind. Direkt das erste Jahr hier wiederholen zu müssen, ist immer noch ein leichter wunder Punkt für mich. Aber das Gewicht der Blöcke und Hefter in meiner Tasche erinnert mich daran, dass ich es dieses Jahr nicht noch einmal soweit kommen lassen werde.
Ungewöhnlicherweise kann ich jedoch noch kein vertrautes Gesicht erkennen, weswegen ich noch für mich bleibe, bis ich den Schulhof erreiche. Ein Blick auf meine Uhr verrät mir, dass ich noch ein wenig Zeit habe, bevor ich überhaupt darüber nachdenken muss, mich in Richtung des Chemiebereiches zu begeben. Also setze ich mich mit Kopfhörern auf eine Bank in der Sonne und schaue nochmal ein Tanzvideo zu der Choreographie, die ich im Moment versuche zu lernen.

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#4 Am 11.09.2021 um 20.41 Uhr

Garde Absynthe
Thaleia
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Thaleia
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Zuhause -> Auf dem Weg zur Schule -> Klassenzimmer (Mathe)


Ich vermisste manchmal wirklich meine alte Schule. Nicht, dass ich dort im Gegensatz zu hier Freunde gehabt hätte, nein. Die Qualität des Lehrstoffes war hier ebenfalls um einiges besser, schon alleine deswegen hatte sich der Umzug gelohnt. Doch es hatte mich sehr entspannt, morgens mit der Straßenbahn zur Schule zu kommen. Ich konnte mir nochmal in Ruhe meine Notizen zum Lernstoff des gestrigen Tages durchlesen oder zumindest kurz die Augen schließen, wenn ich Abends doch etwas zu viel Zeit am Rechner verbracht hatte. So wie gestern. Da heute das neue Update erschien, wollte ich den Guide gestern Abend noch fertig stellen, doch das hatte sich leider ungeplant in die Länge gezogen.
Naja. Zumindest bin ich rechtzeitig fertig geworden, dachte ich mir und unterdrückte ein Gähnen, als ich schließlich auf den Schulhof einbog.
Hier begegneten mir viele meiner Mitschüler, doch zu keinem hatte ich ein ausgeprägteres Verhältnis, als das ich ihren Namen kannte. Viele von ihnen schienen es nicht umbedingt eilig zu haben, in die Klassenräume zu kommen und verbrachten lieber ihre restliche Zeit quatschend mit Freunden oder sonst wie auf ihre Weise.
Schließlich im fast leeren Klassenzimmer angekommen, setzte ich mich an meinen Platz und schlug meine Notizen auf. Zum Glück saß ich relativ weit vorn und war daher auch fast unbehelligt von den Störenfrieden der Klasse. Nicht, dass ich für mein Leben gerne lernte und so, doch so lange meine Noten gut blieben, musste ich mir auch keine Gedanken darum machen, weniger Zeit fürs Gaming zu haben. So streng war meine Tante immerhin gewesen.
Ich schlug mein Notizbuch auf und ging die Aufgaben der letzten Mathestunde noch einmal durch, um mich auf diese vorzubereiten. Mit dem aktuellen Thema hatte ich zwar keine Probleme, aber es gab auch niemanden, mit dem ich mich unterhalten wollte. Zumindest sähe ich beschäftigt aus und könnte entspannt in den Unterricht starten.

Letzte Änderung durch Thaleia (Am 12.09.2021 um 13.55 Uhr)


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#5 Am 11.09.2021 um 21.11 Uhr

Garde Obsidian
Cathayia
Sargouset Sidekick
Cathayia
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Zu Hause → alleine (bzw. mit seinem besten Freund) / Auf dem Schulhof → mit Ellena


"Guten Morgen, auch mal wach, hm?", begrüßt mich mein bester Freund Arthur schmunzelnd, als ich schlaftrunken in die Küche taumle. Da er - im Gegensatz zu mir - nicht nachts ewig wach bleiben muss, um SAO zu spielen, fällt es ihm wesentlich leichter, halbwegs bei Zeiten aufzustehen, weswegen ich den Esstisch bei Aufstehen jedes Mal bereits vollständig gedeckt vorfinde. So auch heute.
"Moin", murmle ich bloß verschlafen, lasse mich auf dem Sessel gegenüber von ihm fallen und schnappe mir etwas zu essen. Beim Gedanken daran, was heute am Stundenplan steht, vergeht mir die Lust, mich zu beeilen, vollends. Ich mein, wer braucht bitte Chemie? Wenn man ein wenig Glück hat, sprengt sich bei einem Experiment etwas in die Luft, aber ansonsten ist das Fach doch komplett einschläfernd und unnötig.
"Tja, das kommt davon, wenn man bis spät in die Nacht SAO spielen muss. Vielleicht hatte dein Vater doch nicht ganz unrecht damit, dass das Spiel viel zu gefährlich für dich ist", zieht Arthur mich nun grinsend auf, wodurch er von mir prompt einen Tritt gegen sein Schienbein kassiert und ich das Gesicht gespielt schmollend verziehe.
"Ja, ja, fünf Stunden Schlaf pro Tag sind doch vollkommen ausreichend, ich sehe da nirgends ein Problem."
"Hmh", macht Arthur daraufhin bloß, ehe seine Miene ernster wird, "Aber im Ernst: Ich glaube, dass dein Vater damit wirklich nicht unrecht hatte. Schließlich ist er einer der Entwickler und hat tiefere Einblicke hinter die Kulissen als normale Spieler. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er es dir einfach nur so verboten hat, während er dich sonst alles andere hat spielen lassen. Es kann natürlich gut sein, dass er etwas übervorsichtig ist, aber sollte dem nicht so sein, könnte ich es mir nie verzeihen, wenn dir wegen des Spieles ernsthaft etwas zustößt, weil..."
Mitten im Satz unterbricht er sich und blickt fast schon beschämt zur Seite, während ich ihn ziemlich perplex anschaue. Schon seit über einem Jahr leben wir zusammen, seit über einem Jahr spiele ich bereits SAO - und er kommt allen Ernstes erst jetzt darauf, seine Bedenken zu äußern? Nicht, dass es etwas daran geändert hätte - ich hätte so oder so mit SAO begonnen, da kann er mir noch so wichtig sein, bei manchen Dingen bin ich einfach stur -, doch ein wenig spät kommt seine Äußerung ja doch.
"Weil?", hake ich nun neugierig nach, nicht ganz wissend, wie ich seine Reaktion deuten soll.
Sogleich blickt er mir wieder entgegen, ist leicht Rot im Gesicht geworden. "Weil du mir halt verdammt wichtig bist, Mann", presst er gequält hervor und mich beschleicht das Gefühl, dass er mir irgendetwas verheimlicht, doch ich beschließe an dieser Stelle, einfach nicht weiter nachzuhaken. Ich kann ihn schließlich heute nach der Schule nochmal darauf ansprechen, allzu viel Zeit haben wir jetzt nicht mehr, sofern wir nicht zu spät zu unseren Schulen kommen wollen.
Von daher werfe ich ihm bloß ein freches "Weiß ich doch" entgegen und widme mich wieder meinem Frühstück.

Als ich wenige Minuten später fertig gegessen habe, verabschiedet sich Arthur auch schon von mir und begibt sich zu seiner Schule - die vor über einem Jahr auch noch die meinige war -, welche doch ein Stück weiter weg von uns ist als das Maple Hills Institut. Da mir noch ein wenig Zeit bleibt, bevor ich mich auf den Weg machen müsste, beschließe ich, noch einen Blick auf meinen PC zu werfen, da heute das neue Update herauskommen soll. Wie heute Nacht, bevor ich schlafen gegangen bin - zugegebenerweise wäre ich noch später schlafen gegangen, hätten mich die Server nicht wegen des Updates rausgeschmissen -, ist auch jetzt SAO zurzeit unbespielbar. Leise seufze ich. Dann werde ich mich wohl bis zum Ende des Schultages gedulden müssen, ehe ich endlich loslegen kann.
Da es zuhause nichts mehr gibt, das ich sonst noch tun könnte, beschließe ich, meinen Rucksack zu nehmen und mich zur Schule zu begeben. So früh, dass ich einer der Ersten wäre, würde ich ja doch nicht ankommen.

Beim Schulhof angekommen, sehe ich dort tatsächlich schon einige Schüler. Manche lernen brav, andere unterhalten sich angeregt mit Freunden, doch auf den ersten Blick kann ich niemand Bekannten erkennen. Es ist nicht so, dass ich mich nicht trauen würde, mir unbekannte Personen anzusprechen, aber neue Bekanntschaften will ich die paar Minuten vor Unterrichtsbeginn dann doch keine schließen.
Als ich es schon fast aufgegeben habe, ein bekanntes Gesicht anzusprechen und mich geistig schon darauf vorbereitet habe, frühzeitig im Chemiesaal zu sitzen, erblicke ich plötzlich Ellena, eine Schulkollegin, die sich den Stundenplan mit mir teilt und mit welcher ich mich glücklicherweise auch recht gut verstehe.

Von daher gehe ich auf die Bank, auf der sie es sich gemütlich gemacht hat, zu. Zwar ist sie in ihr Handy vertieft und hat Kopfhörer auf, aber so wie ich sie kenne, wird sie sich nicht daran stören, wenn ich mich zu ihr geselle, schließlich ist sie immer gerne unter Leuten.
"Hallo, bist du auch schon genauso motiviert für den Schultag wie ich?", frage ich sie, mehr ironisch als ernst gemeint, so laut, dass sie mich wohl trotz Kopfhörer verstehen würde und lasse mich neben ihr auf die Bank sinken. Dabei schenke ihr ein freundliches Lächeln.


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#6 Am 11.09.2021 um 22.32 Uhr

Garde Absynthe
TyraLynn
Recrute
TyraLynn
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Zuhause ⇢ mit Akira & Naomi / Auf dem zur Schule ⇢ mit Akira / Schulhof ⇢ mit Akira / Klassenzimmer (Mathe)

Wie jeder Tag beginnt meiner auch heute um 4 Uhr früh. Schon von klein auf war ich eine Frühaufsteherin, lange schlafen liegt mir einfach nicht. Mein großer Bruder ist da das komplette Gegenteil. Ein Wunder, dass er überhaupt Sport macht, so faul wie Akira manchmal ist. Ich stand auf und ging in mein privates Badezimmer in dem ich meine Zähne putzt. Danach zog ich meine Sportsachen an die mir meine Mutter ein Tag zuvor rausgelegt hat. Nun ja, andere sehen in ihr nur das Kindermädchen, was sie auch ist, aber für mich ist sie meine Mama. Zu guter letzter band ich mir meine langen Haare zu einem Zopf zusammen.
Mit voller Energie stürmte ich vom dritten Stock ins Erdgeschoss direkt auf die Haustür zu. Jemand stellte sich vor die Tür und ich rannte in die Person hinein, die mich mit einem Arm umarmte. »Ohana, du weißt ganz genau, dass du langsam gehen sollst. Außerdem hast du nichts zu trinken für unterwegs.« Es war meine Mutter aka. mein Kindermädchen. »Naomi und du weißt ganz genau, dass wir jeden Tag das gleiche Gespräch führen.«, sagte ich lachend, nahm ihr die Trinkflasche aus der Hand und zwängte mich durch die Tür.
»BIS SPÄTER MUTTI!«, schrie ich grinsend und hörte von der weite wie sich Naomi beschwert, weil ich sie Mutter nenne.

Zwei Stunden später kam ich verschwitzt vom joggen zurück und ging direkt in mein Badezimmer. Nach dem duschen und machte ich mich endgültig für die Schule fertig und zog meine japanische Uniform an, die ich noch aus meiner alten Schule aus Japan aufgehoben habe. Während ich sie anzog erinnerte ich mich lächelnd an die Zeit zurück in der ich sie trug. Den ganzen Scheiß den ich mit meinen alten Freunden veranstaltet habe. Doch das sind Erinnerung die schön waren, aber jetzt ist an der Zeit neue zu sammeln in Middelfoort.

Hehe… Sowie ich mitbekommen habe ist mein Bruder gestern sehr spät ins Bett. Da bereitet es mir umso mehr Freude Akira zu wecken. Ich schlich leise eine Etage tiefer und ging Akiras Zimmer rein. Wie immer liegt er halb nackt ohne Decke da, typisch. Ich kniete mich neben sein Bett und hauchte ihm ins Ohr. »Schatzi, die Nacht mit dir war so umwerfend… wach endlich auf.« Schlagartig sitze Akira im Bett und schaute mich schockiert an. »Du verwöhnte Göre, verschwinde.«, sagte mein Bruder und rollte lachend mit den Augen während er aufstand und ins Bad ging.
Erstaunlich, er ist schneller aufgewacht als ich erwartet habe. Bisher war kein meiner Aufweckversuche so effektiv wie dieser heute morgen. Ein Punkt für mich.

Stolz auf mich selbst, ging ich ins Esszimmer, welches im Erdgeschoss liegt und fing an zu essen. Einige Zeit später kam Akira ins Esszimmer, zu der Zeit waren Naomi und ich schon längst mit dem Essen fertig. »Wie immer brauchst du viel zu lange Bruderherz.«, sagte ich zu Akira und von ihm kam nur ein grummeln. Da freut sich, aber jemand auf die Schule.

Als mein Bruder endlich fertig war, machten wir uns auf den Weg zur Schule. Ich sprach mit ihm auf dem Weg zur Schule, aber es kam keine Reaktion von ihm. »Was ist los beleidigte Leberwurst. So genervt bist du doch sonst nicht?«, sagte ich zu Akira und boxte ihn zum Spaß in den Oberarm. »Au! Das Fach, es ist das Fach. Ich habe Chemie gewählt, weil ich nicht mit dir in einer Klasse sein wollte.«
Es hat einige Minuten gedauert bis ich verstand was mein großer Bruder gerade von sich gegeben habe. »Really? Du hasst doch Chemie wie die Pest, warum hast es dann gewählt. Willst dich wohl selber quälen was.«, sagte ich laut lachend zu ihm während wir auf dem Schulhof standen.

Mein Bruder und ich stritten zum Spaß noch ein bisschen bis ich mich von ihm verabschiede. »WIR SEHEN UNS SPÄTER LAME ENTE!«
Ich rannte so schnell wie ich konnte zum Klassenraum, bis ich schlitternd im Raum stoppte. »JEA! Ich gehöre zu den ersten«


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Zuhause ⇢ mit Ohana & Naomi / Auf dem zur Schule ⇢ mit Ohana / Schulhof ⇢ mit Ohana / Klassenzimmer (Chemie)

Ich schlief tief und fest bis mir eine weibliche Stimme ins Ohr hauchte. »Schatzi, die Nacht mit dir war so umwerfend… wach endlich auf.« Vor Schock saß ich direkt im Bett und schaute sprachlos neben mir. Na klar, es war meine kleine Schwester Ohana. Ich habe niemals Damenbesuch warum, bin ich so schockiert gerade gewesen. »Du verwöhnte Göre, verschwinde.«, sagte ich und rollte mit den Augen. Im Badezimmer angekommen zog ich mich aus und nahm eine eiskalte Dusche. Das ist die einzige Möglichkeit, durch die ich frühs wach werde. Da hat es meine Schwester besser erwischt als ich. Sie gehört zu der seltenen Gattung Mensch die frühs nur so vor Energie strotzen. 15 Minuten später stellte ich das Wasser auf warm um und blieb noch 10 Minuten unter dem Wasser stehen. Nach dem Duschen machte ich mich fertig und chillte noch eine Weile in meinen Zimmer und lese die neuesten Beiträge der Streamer die ich aktiv verfolge.

Wach, aber immer noch müde ging ich runter zu meiner kleinen Schwester und unserem Kindermädchen Naomi, die sich statt unserer Eltern um uns kümmert. Jeden Tag aufs neue sagt Ohana, dass ich viel zu lange brauche. Am Anfang hat es mich sehr genervt, jeden morgen den Satz von ihr zu hören, aber mit der Zeit habe ich mich daran gewöhnt.

Nachdem ich mich fertig gemacht habe, machten Ohana und ich uns auf den Weg zur Schule. Die ganze Zeit labert sie mich voll, daran muss ich mich gewöhnen. Früher ist sie immer mit ihren Freunden zur Schule gegangen. Doch jetzt sind sie nicht mehr da und nun muss ich bis die Schule beginnt ertragen. Ich liebe meine kleine Schwester, sie ist mir sehr wichtig, aber in der früh kann ich an manchen Tagen wirklich auf sie verzichten.
Ich war in Gedanken versunken, bis ich plötzlich einen Faustschlag auf den Oberarm bekam…- Von meiner Schwester. »Au! Das Fach, es ist das Fach. Ich habe Chemie gewählt, weil ich nicht mit dir in einer Klasse sein wollte.«, sagte ich und schaute sie grimmig an.  »Really? Du hasst doch Chemie wie die Pest, warum hast es dann gewählt. Willst dich wohl selber quälen was.«, sagte Ohana während ich mir dachte, dass sie doch ein bisschen leiser sein kann. Wegen ihr machen wir unnötig auf uns aufmerksam und das am ersten Tag. »Gehts vielleicht noch lauter, dass es die ganze Schule hört?«, flüsterte ich ihr. Sie ärgerte mich noch eine Weile bis sie sich endlich aus dem Staub machte. »WIR SEHEN UNS SPÄTER LAME ENTE!«, sagte sie und rannte weg, während ich ihr lachend hinterher sah. Oh man.

Als sie endlich weg war, schaute ich mich um und suchte mir eine leere Ecke auf dem Schulhof und setze mich gechillt hin während ich Musik hörte und ein neues Handygame testete welches aktuell nur auf japanisch verfügbar ist.

Als einige Zeit verstrichen war, bin ich auf dem Weg ins Klassenzimmer. Das Wort Klassenzimmer ist noch untertrieben, ich sollte eher sagen, dass ich auf dem Weg in die Hölle bin. Dort angekommen schaute ich mir um, gab ein kurzes »Hallo.« von mir und setze mich in die hinterste Reihe und zockte mein japanisches Handygame weiter.


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#7 Am 14.09.2021 um 17.06 Uhr

Garde Shadow
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Zuhause -> Auf dem Weg zur Schule -> Klassenzimmer (Mathe)


Zu Beginn jedes Schuljahres ist Kayleighs Motivation, dieses Jahr mehr für die Schule zu tuen so hoch, dass sie bereits am Vortag ihre Tasche packt, das Outfit für den nächsten Tag raus legt und den Wecker so früh stellt, dass sie noch in Ruhe duschen und essen kann. Diese Motivation wurde am heutigen Morgen davon überschattet, dass sie gestern nach den Vorbereitungen sich an ihren Computer gesetzt hatte. Wie es dann schnell so läuft war es plötzlich weit nach Mitternacht und die Schottin wurde wegen Wartungsarbeiten, vom SAO Server geworfen. Als der Wecker um 5:30 seinem Job nachging bekam er nur ein Grummeln zu hören. Ungläubig blickte Kayleigh auf die Uhrzeit und fragte sich, warum sie geglaubt hatte es wäre angemessen aufzustehen, wenn noch eine Fünf vorne steht. Mit wenigen Handgriffen stellte sie den Wecker eine Dreiviertelstunde weiter nach hinten und drehte sich wieder um. Duschen wurde überbewertet, sie würde sich einfach einen Zopf machen, dann viel die schlechte Frisur schon nicht auf. Außerdem hatte sie in den letzten beiden Stunden Sport, da würde sie eh noch einmal duschen müssen.
Um viertel nach Sechs rüttelte ihr Wecker sie erneut aus dem Schlaf. Wieder einmal wurde er von einem Grummeln begrüßt. Wenn ich in der Bahn Frühstücke kann ich noch zehn Minuten weiter schlafen, überlegte sie und snoozte den Wecker. Eine Viertelstunde später, waren ihr die Ausreden ausgegangen und sie musste anfangen sich zu beeilen um nicht zu spät zu kommen.
Hastig sprang sie aus dem Bett, zog sich die bereit gelegten Klamotten an, schnappte sich ihren Rucksack und rannte die Treppe runter zur Küche. "Guten Morgen Schnarchnase, sind wir auch mal aufgestanden?" begrüßte ihre Mutter sie grinsend. Wissend, dass ihre Tochter erst kurz vor knapp aufstehen würde, hatte sie ihr bereits etwas zu essen hingestellt. Jedes mal schwor sie sich, es würde das letzte Mal sein und beim nächsten mal würde sie Kayleigh einfach gegen die Wand fahren lassen, doch dann brachte sie es trotzdem nicht übers Herz ihr einziges Kind ohne Essen aus dem Haus gehen zu lassen.
"Danke", rief Kayleigh, welche das Brot in eine Dose geschoben hatte und nun bereits dabei war in ihre Schuhe zu springen. Noch 5 Minuten bis der Zug fuhr. Wenn sie zur Station rannte, würde sie es locker schaffen. Mit einem letzten Griff, schnappte sie sich die Jacke.
Schnaufend kam sie an ihrer Bahnstation an, gerade rechtzeitig um so zu tuen, als hätte sie, wie jeder vernünftige Mensch, schon länger dort gewartet. Im Zug selbst setzte sie die Kopfhörer auf und blickte durch das Fenster auf die futuristische Stadt. Früher hatte sie sich einfach nur auf ihr Mountain-Bike setzen müssen und den Berg runter rasen. Sechs Minuten und dann war sie an der Schule, dafür war der Rückweg etwas anstrengender. Trotzdem würde sie es immer vorziehen mit ihrem geliebten Mountain-Bike zur Schule zu fahren. Doch hier war der Weg zu weit und die Stadt war alles andere als was man Fahrradfreundlich nennen würde. Ihr Handy zeigte keine neuen Benachrichtigungen und die Streamer waren auch überwiegend offline.
Die Schule, die Stadt, auf das Mädchen wirkte alles unnatürlich groß. Wahrscheinlich würde sich das nie ändern. In ihrem Hinterkopf war der Vergleich zu den Highlands eingebrannt. Nicht einmal das lokale College hatte die Größe dieser Schule gehabt, vor der sie inzwischen stand. Tief einatmend schulterte Kayleigh ihre Tasche. Zeit ihre Klasse besser kennen zu lernen. Als erstes stand Mathe auf ihrem Stundenplan. Es hätte schlimmer laufen können, eigentlich mochte sie die Fächer auf ihrem Plan sehr gerne. Mit Ausnahme von Physik und Deutsch. Im Klassenzimmer angekommen zwang sie sich ein Lächeln auf und grüßte einmal kurz in die Runde, bevor sie sich in der ersten Reihe niederlies. Sie hatte gelernt, dass sie sich nur in der ersten Reihe auf den Unterricht konzentrieren würde.

Letzte Änderung durch CrazyFranky (Am 14.09.2021 um 17.06 Uhr)


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#8 Am 15.09.2021 um 21.05 Uhr

Garde Absynthe
Lunafay
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Lunafay
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Auf dem Schulhof->Im Chemieraum|Alleine->Thomas


Ich bin gerade dabei, die Routine ein zweites Mal zu schauen, als sich jemand neben mich setzt und ansprichst. "Hallo, bist du auch schon genauso motiviert für den Schultag wie ich?" Als ich auf gucke, sehe ich Thomas und erwidere sein Lächeln. „Hi.“ Schnell nehme ich die Kopfhörer aus meinen Ohren und lasse sie mitsamt meinem Handy in meiner Tasche verschwinden.
„Gibt schlimmere Tage.“ „Obwohl wir Chemie haben?“ Ich lache leicht. „Obwohl wir Chemie haben. Im Gegensatz zu gefühlt den Meisten in der Klasse, hasse ich es nicht so sehr. Gehörst du etwa auch zu der Fraktion?“ "Ja, das einzig witzige an Chemie sind die Experimente und die auch nur, wenn mal etwas ein wenig schiefgeht." Thomas Antwort, gepaart mit seinem schiefen Grinsen, lässt mich in Gelächter ausbrechen. „Das ist wohl mit Abstand die interessanteste Antwort auf die Frage, die ich je gehört habe.“
„Aber ich gebe zu, heute hätte ich ausnahmsweise nichts dagegen, wenn keine AG nach der Schule noch wäre. Aber mit den anstehenden Spielen steht es natürlich außer Frage, das Training ausfallen zu lassen. Ist euer Coach im Moment auch hart am Antreiben?“
, wechsele ich etwas später das Thema. "Leider, ja. Die knappe Niederlage letztes Mal hat seinem Ego wohl nicht so gut getan... Na ja, aber dafür wird es das nächste Match hoffentlich besser ausgehen und ohne Training wird das nichts, von daher bin ich eher froh darüber, dass die AGs heute wie immer stattfinden." „Mhm.“, murmele ich zustimmend. „Es ist auch nicht das Training an sich, was mich stört. Nur, dass ich heute ausnahmsweise andere Pläne für den Nachmittag hätte.“
Nach einer kurzen Weile wird es auch schon Zeit, Richtung des Chemieraums zu gehen. „Ich sage dir, Chemie würde mir fast gar nichts ausmachen, wenn dieses Buch nicht so schwer wäre. Stell dir vor, wir hätten statt Kunst und Musik Erdkunde mit nem Atlas oder irgendein anderes Fach mit noch so einem Buch. Ich würde sterben.“ "Sagen wir es mal so... Ich habe nicht umsonst diesen Stundenplan gewählt, obwohl mich der andere mehr interessiert hätte.", sagt Thomas, während er mit den Schultern zuckt. Ich finde zwar nicht, dass ein Stundenplan interessanter wäre, als der andere, da sie am Ende trotzdem die Pflichtfächer über die Woche abdecken müssen, aber unter Berücksichtigung meiner Abneigung gegen schwere Taschen habe ich kaum einen Grund, über die Präferenzen anderer Leute zu diskutieren.
Im Klassenraum angekommen verabschiede ich mich kurz von Thomas und gehe zu meinem Platz in der ersten Reihe und packe schon mal das Buch, meinen Hefter und Block samt Stiften aus. Der Hefter ist deutlich gefüllter, als die meiner Mitschüler, da ich noch einige Unterlagen von letzten Jahr mit abgeheftet habe, um sie direkt mit zur Hand zu haben. Das zusammen mit meiner neuen Sammlung an Textmarkern und anderen bunten Stiften füllt schnell meinen Platz auf dem Tisch aus.

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#9 Am 16.09.2021 um 20.01 Uhr

Garde Obsidian
Cathayia
Sargouset Sidekick
Cathayia
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Auf dem Schulhof → mit Ellena / Im Chemiesaal → mit Ellena/Akira


Tatsächlich hat sie meine Worte trotz ihrer Kopfhörer wahrgenommen, denn sogleich blickt sie zu mir auf und erwidert mein Lächeln.
"Hi", begrüßt sie mich, nimmt ihre Kopfhörer aus ihren Ohren und räumt diese mitsamt ihrem Handy in ihre Tasche, während sie mir antwortet, "Gibt schlimmere Tage."
Nun werde ich ein wenig verdutzt- so gut wie jeder unserer Klasse hasst den heutigen Tag oder zumindest unsere erste Stunde, Chemie. "Obwohl wir Chemie haben?", hake ich von daher nach.
Ich vernehme ein leichtes Lachen ihrerseits, ehe sie mir antwortet. "Obwohl wir Chemie haben. Im Gegensatz zu gefühlt den Meisten in der Klasse, hasse ich es nicht so sehr. Gehörst du etwa auch zu der Fraktion?"
"Ja, das einzig Witzige an Chemie sind die Experimente und die auch nur, wenn mal etwas ein wenig schiefgeht", gebe ich meine ehrliche Meinung zu dem Fach ab und kann es mir nicht verkneifen, schief zu grinsen, was meine Gesprächspartnerin wohl amüsant findet, denn sie bricht sogleich in Gelächter aus und meint: "Das ist wohl mit Abstand die interessanteste Antwort auf die Frage, die ich je gehört habe."
Zwar habe ich meine Meinung zu Chemie schon des Öfteren in ähnlicher Formulierung gehört - alleine Arthur hat das seinerzeit mindestens einmal die Woche gemurrt, da er Chemie noch mehr hasste als ich -, dennoch lässt ihre Reaktion mein Lächeln größer werden und ich will ihr, als sie sich von ihrem Lachen erholt hat, eigentlich schon etwas antworten, doch sie kommt mir zuvor.
"Aber ich gebe zu, heute hätte ich ausnahmsweise nichts dagegen, wenn keine AG nach der Schule noch wäre. Aber mit den anstehenden Spielen steht es natürlich außer Frage, das Training ausfallen zu lassen. Ist euer Coach im Moment auch hart am Antreiben?" Mit diesen Worten wechselt sie das Thema, woraufhin ich auf ihre Frage hin zustimmend nicke.
Leider, ja. Die knappe Niederlage letztes Mal hat seinem Ego wohl nicht so gut getan... Na ja, aber dafür wird es das nächste Match hoffentlich besser ausgehen und ohne Training wird das nichts, von daher bin ich eher froh darüber, dass die AGs heute wie immer stattfinden."
Bei einer erneuten, so knappen Niederlage würde unser Trainer wohl wirklich komplett die Hoffnung in uns verlieren, schließlich können wir als Elite-Schule doch nicht gegen normale Schulen verlieren. Da werden unsere anderen, vorherigen Siege für ihn komplett irrelevant. Da lobe ich mir den Trainer der Basketball-AG an meiner alte Schule. Wir waren zwar definitiv nicht das beste Team und haben durchschnittlich zwei von drei Matches verloren, doch für ihn zählte nur, dass wir Einsatz zeigten und Spaß daran hatten. Außerdem war ich da noch mit Arthur in einem Team - das waren noch Zeiten...
"Mhm", kommt es von ihr zustimmend, ehe sie erläutert, "Es ist auch nicht das Training an sich, was mich stört. Nur, dass ich heute ausnahmsweise andere Pläne für den Nachmittag hätte."
Grinsend nicke ich ihr zustimmend zu. In diesem Punkt kann ich ihr aber nur echt recht geben, wo heute doch der neue Patch kommt. Da hat garantiert so gut wie jeder Schüler an dieser Schule heute Besseres zu tun als AGs zu besuchen.

Da ich daraufhin nichts mehr antworte, stattdessen in meine Gedanken an die alten Schule abdrifte, und Ellena ebenfalls keine Anstände macht, etwas hinzuzufügen, herrscht kurze Zeit Stille zwischen uns, ehe ich sehe, wie vermehrt Schüler die Schule betreten. Viel Zeit bis die erste Stunde beginnen würde, hätten wir wohl nicht mehr.
Meine Klassenkollegin scheint das ähnlich zu sehen, weswegen wir uns erheben und Richtung Chemiesaal losgehen.

"Ich sage dir, Chemie würde mir fast gar nichts ausmachen, wenn dieses Buch nicht so schwer wäre. Stell dir vor, wir hätten statt Kunst und Musik Erdkunde mit nem Atlas oder irgendein anderes Fach mit noch so einem Buch. Ich würde sterben", fängt sie auf dem Weg erneut ein Gespräch an. Auf die Worte hin kann ich mir ein Grinsen, was sie während des Gehens wohl minder bemerken wird, nicht verkneifen, zucke für sie sichtbar jedoch nur mit den Schultern.
Sagen wir es mal so... Ich habe nicht umsonst diesen Stundenplan gewählt, obwohl mich der andere mehr interessiert hätte."
An dieser Stelle erzähle ich ihr nicht, was der eigentliche Grund ist - nämlich dass ich mir eingebildet habe, dass dieser leichter sein müsste, weil man für Chemie und Musik schon damals an meiner alten Schule wesentlich weniger machen musste als für Physik und Erdkunde. Da ich bekanntlicherweise gerne möglichst wenig lerne, war das für mich definitiv ein Motiv, diesen Stundenplan dem anderen vorzuziehen. Dass mein Plan nur halb aufgegangen ist, zeigt sich daran, dass ich letztes Jahr in Chemie fast durchgefallen wäre.
Zu meiner Aussage, die ihr wohl etwas merkwürdig erscheinen muss, gibt sie keinen Kommentar mehr ab und kurz darauf betreten wir auch schon den Klassenraum.
Wir verabschieden uns voneinander und sie nimmt sogleich in der gut besuchten, ersten Reihe Platz, woraufhin ich auf die letzte Reihe, in der - im Kontrast zur ersten, wo sich alle auf den Unterricht vorzubereiten scheinen - gefühlt keiner irgendetwas, das auch nur im Entferntesten mit Schule zu tun hat, macht, zugehe und neben Akira, welcher in ein Handygame vertieft zu sein scheint, Platz nehme. Ich murmle ihm eine Begrüßung zu, ehe ich meinen Block (den ich zum Mitschreiben für jedes Fach verwende - sollte mich mal überhaupt das Bedürfnis, mitzuschreiben, überkommen), einen Kuli und das von Ellena so gehasste Buch hervorhole, ehe ich mich meinem Handy widme, um zu schauen, ob es bei Arthur brennt.

Letzte Änderung durch Cathayia (Am 16.09.2021 um 20.02 Uhr)


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#10 Am 17.09.2021 um 23.44 Uhr

Garde Absynthe
Panthea
Young Recrute
Panthea
...
Nachrichten: 17

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in ihrer Küche  |  allein

Wütend stocherte ich mit dem Pfannenwender im Ei herum.
Während ich in die Pfanne starrte, spielte ich mit dem Gedanken, einfach den Unterricht zu schwänzen. Schule an sich war bescheuert genug, aber auch noch für eine beknackte AG länger zu bleiben, das war einfach zu viel des Guten.
Aber mein Wutanfall von gestern Abend, hatte meinen Vater leider nicht im Geringsten überzeugt, in der Schule anzurufen und seine eigenmächtige Entscheidung zurückzunehmen.
Dafür konnte er heute Morgen selbst sehen, wie er rechtzeitig zur Arbeit kam.
Und beim Frühstück brauchte ich auch keine Rücksicht auf ihn zu nehmen, wenn er sie auch nicht auf mich nahm.

Gerade als ich meine Portion auf einen Teller manövriert hatte, kam Papa die Treppe heruntergestürmt. Ich hörte, wie er im Flur gegen die Kommode stieß und fluchte, ehe er gehetzt in die Küche kam. „Du hättest mich ruhig wecken können“, meckerte er, während er sich sein Hemd zuknöpfte.
Du hättest es auch unterlassen können, mich für diese bescheuerte AG anzumelden“, gab ich tonlos zurück und setzte mich mit meinem Rücken zu ihm an den Tisch. „Du solltest endlich mal Anschluss finden. Du bist seit einem halben Jahr an dieser Schule und du hast immer noch keinen einzigen Freund.“ „Ich bin keine vier mehr, Papa. Ob ich Freunde habe und wer meine Freunde sind, das such ich mir immer noch selber aus. Ich brauche dafür nicht deine Hilfe.“ Bei dem Wort Hilfe machte ich Anführungszeichen in die Luft. Denn hilfreich war er damit auf keinen Fall.
Ich wollte mich auf meine Musik konzentrieren und sicherlich nicht nach der Pfeife irgendeines Lehrers spielen.
Kann es sein, dass da Karotten und Erbsen im Ei sind?“, hörte ich Papa skeptisch fragen und musste grinsen. Papa war grundsätzlich kein besonders großer Freund von Gemüse, aber besonders Erbsen und warme Karotten konnte er nicht ausstehen.
Du solltest dich endlich mal gesünder ernähren. Wir leben schon seit über einem halben Jahr hier und du ernährst dich immer noch so ungesund wie in Altenbrunn“, gab ich ihm die Retourkutsche und aß weiter.

Papa beschwerte sich, dass er hier immer noch der Erwachsene war und nicht umgekehrt. Ich verzichtete darauf, ihm vorzuschlagen, dass er sich ja dann ab heute um das Essen kümmern konnte und dafür sorgen sollte, dass ich pünktlich war und nicht umgekehrt. Bei ihm redete ich ohnehin nur gegen eine Wand.
Stattdessen ignorierte ich seine Predigt und verkniff mir ein Grinsen, als er sich mir gegenübersetzte und sich mit angewidertem Blick das Rührei in den Mund schob.
Rache ist Blutwurst, dachte ich und murrte nur ein knappes Tschüss, als ich aufstand, mein Geschirr in die Spülmaschine räumte und mehr als eilig das Haus verließ.
Papa rief mir zwar nach, dass er mich auch fahren könnte, aber das konnte er sich sparen. Wenigstens auf dem Schulweg wollte ich meine Ruhe haben.
Kopfhörer rein - Musik an - Welt aus.

Musik war ein wichtiger Bestandteil in meinem Leben. Der wichtigste.
Seit ich mich erinnern kann, liebe ich Musik.
Musik kann einfach Gefühle ausdrücken, die man selbst nicht erklären kann.
Musik verbindet Menschen, die sonst nichts gemeinsam haben.
Sie ist eine Brücke in eine andere Welt, in der man sein kann, wo man will.
In der man sein kann, wie man will.
Es gibt nichts schöneres und befreienderes.
Leider konnte sie aber nicht den Umstand verschleiern, dass der Bus irgendwann vor der Schule hielt und ich aussteigen musste.

Zweifelnd stand ich vor dem Tor und blickte auf die gläsern-graue Fassade.
Seit wir vor rund sechs Monaten hierhergezogen waren, hatte ich diese Stadt gehasst. Sie war für meinen Geschmack viel zu modern, zu groß, zu laut, zu voll. Und all das wurde perfekt von dieser Schule verkörpert.
Da sie die einzige in der ganzen Stadt war, musste sie sehr groß sein und da sie direkt der Fantasy Star Corporation unterstand war sie natürlich auf dem modernsten Stand.
Das bedeutete klare Linien, flache Struktur und eine trostlose Farbe.
Das Gebäude schrie nach Gefängnis und genau so fühlte sich auch jeder Tag dort an.
Natürlich war meine alte Schule nicht besonders besser gewesen.
Die Klassenräume waren schäbig gewesen, manche Bereiche sogar wegen Einsturzgefährdung gesperrt… aber meine alte Schule hatte immerhin eine Persönlichkeit besessen. Sie war deutlich freundlicher gewesen.
Ihre Eigenheiten hatten ihren Charme ausgemacht.
Da konnten die Lehrer hier noch so herausragend und der Unterricht noch so gut sein. Wohl fühlte ich mich keinesfalls.

Seufzend gab ich das Ringen mit mir selbst auf. Es brachte nichts, den Unterricht zu schwänzen. Ich hätte nur Ärger von meinem Vater bekommen und von der Schule wäre ich zum Nachsitzen verdonnert worden.
Außerdem hegte ich noch die Hoffnung, wegen guter Führung früher aus der AG entlassen zu werden. Wenn ich mich geschickt anstellte, würde ich meinen Vater wohlmöglich noch überzeugen können. Sicherlich aber nicht, wenn ich gleich am ersten Tag gegen die Regeln verstieß.
Also machte ich mich auf den Weg zum ersten Unterricht.

Ich war nicht die erste im Chemiesaal. Irgendein Junge, der so wirkte, als würde er am liebsten hier drin übernachten, hatte sich schon in der ersten Reihe mit allen möglichen Unterlagen breit gemacht.
Die Begeisterung stand ihm deutlich ins Gesicht geschrieben.
Eine Begeisterung, die ich unmöglich teilen konnte.
Immer noch mit den Kopfhörern im Ohr setzte ich mich in der Mitte an den Rand zur Wand und kramte mein Notenheft aus dem Ranzen.
Mein Handy ließ ich die selbst aufgenommene Komposition von mir abspielen, die ich zuletzt komponiert hatte und begann mir den Text für das Lied zu überlegen.




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in seinem Zimmer  |  allein


Und so zerlegt man einen Gybrador in unter 10 Sekunden Leute. King Lev verabschiedet sich für heute wieder und mein Gebrüll hört ihr dann wieder nächste Woche. Do svidaniya.
Grinsend schloss ich die Videodatei, die ich soeben fertig gestellt hatte.
Damit war meine Arbeit für heute beendet und in ein paar Stunden würde es von meinem Programm automatisch hochgeladen werden.
Milochka, aufwachen!“, mit offenem Mund blieb meine Mutter in der Tür stehen und sofort wurde ihr Gesichtsausdruck zorniger. „Ilya Aleksay Romanow, sag mir nicht, dass du die ganze Nacht auf warst.“ Wie immer, wenn sie wütend wurde, begann die Ader an ihrer Stirn zu zucken.
Natürlich nicht Mama. Ich bin eben erst aufgestanden. Das schwöre ich, so wahr ich hier stehe“, antwortete ich ernsthaft und legte meine rechte Hand auf meine Brust.
Du sitzt“, stellte sie fest und die Ader begann stärker zu pochen.
Hupps. Das lässt sich sofort korrigieren“, meinte ich und sprang sofort auf. „Also wie ich bereits sagte, so wahr ich hier
Das kannst du dir sparen. Ich weiß schon, was du die ganze Nacht treibst. Nur diese Spielchen, was anderes hast du nicht im Kopf. Dabei solltest du lernen. Streng dich mal mehr in der Schule an, hörst du?
Wozu noch in die Schule gehen“, sagte ich achselzuckend. „Was ich wissen muss, weiß ich. Und was ich nicht weiß, brauche ich auch nicht zu wissen. Logischer Umkehrschluss.
Solange du von meinen Tellern isst, hast du gefälligst in die Schule zu gehen und anständig zu lernen, sonst kannst du deine DVD-Spiele vergessen.“
Das sind Videospiele, Mama“, korrigierte ich.
Ilyaaaaa“, sie sah mich mit hochgezogener Augenbraue an. Abwehrend hob ich die Hände und kapitulierte.
Ist ja schon gut. Ich mache mich sofort fertig, versprochen.“
Immer noch mit erhobener Braue sah sie mir in die Augen, ehe sie nickte und wieder nach unten ging.

Ich klappte meinen Laptop wieder zu und sprang schnell unter die Dusche.
Dabei sammelte ich bereits Ideen für mein nächstes Video und ging die einzelnen Spiele durch, die ich im Moment spielte.
Eigentlich müsste ich etwas zum neuen Update in SAO machen, dachte ich. Allerdings war immer noch nicht durchgesickert, worum es in dem neuen Update gehen würde, also konnte ich auch schlecht sagen, ob es sich für ein Video eignete.
Ich würde also wohl oder übel bis zum Abend warten müssen.

Nach der Dusche tauschte ich meinen Pyjama gegen eine Jeans und ein schwarzes T-Shirt mit dem Schriftzug „es gibt 10 Arten von Menschen – diejenigen, die Binär verstehen und die, die es nicht tun“ aus.
Und als ich im Bad fertig war, schnappte ich mir meinen Rucksack und stopfte schnell mein Tablet im Heruntergehen hinein.
Unten in der Küche hatte mir meine Mutter bereits mein Frühstück in einer Brotdose verpackt und hielt sie mir hin, als ich den Raum betrat.
Danke, Mamochka“, sagte ich und gab ihr einen Kuss auf die Wange, während ich leicht misstrauisch in die durchsichtige Box sah.
Wie es aussah, hatte sie mal wieder für ihr Café experimentiert und nun oblag mir die Ehre, das Versuchskaninchen zu spielen.
Schreib mir sofort, wenn du es gegessen hast und sag mir, wie du es findest, da?“
Wenn ich es überlebt habe, bestimmt“, grinste ich sie an und sofort legte sich ihre Stirn wieder in Falten.
Keine Sorge, ich schreib dir auf jeden Fall. Wo ist eigentlich Papa?“ „Der wartet schon im Auto auf dich, also solltest du dich besser mal beeilen.“ Sie drückte  mich zum Abschied und wiederholte nochmal ihre Bitte, dass ich ihr auf jeden Fall noch meine Meinung zu ihrer neuesten Kreation mitteilen sollte.
Augenrollend erwiderte ich die Umarmung und versicherte ihr erneut, dass ich schreiben würde, noch bevor ich es überhaupt heruntergeschluckt hätte.
Lächelnd drückte sie mich noch etwas fester, ehe ich endlich nach draußen entlassen wurde.
Mama konnte wirklich sehr anhänglich sein, wenn sie wollte.
Und seitdem sagen wir mal Ereignis war sie es ohnehin noch mehr.

Papa saß zwar schon im Auto, war aber derart in sein Tablet vertieft, dass er gar nicht bemerkte, wie ich einstieg. Grinsend wedelte ich mit der Hand vor seinem Tablet herum, aber es dauerte immer noch recht lang, bis er auf mich aufmerksam wurde. „Guten Morgen, Papuchka.“
Als würde er wirklich gerade erst aufwachen, sah er von seinem Tablet hoch und zu mir.
Morgen. Ich dachte schon, du kommst gar nicht mehr.“
Ich sehe, wie ungeduldig du gewartet hast“, erwiderte ich lachend und mein Vater startete kopfschüttelnd das Auto.
Wenn du morgen nicht etwas früher kommst, fahr ich ohne dich“, drohte er, aber ich wusste, dass er das nicht ernst meinte.
Dafür müsstest du erst einmal deine Augen von deiner Arbeit reißen können. Apropos. Hast du schonmal in Haxe etwas programmiert? Ich überlege, ob ich mir das aneignen sollte.“
Zweifelnd zog mein Vater die Augenbraue hoch.
Haxe? Wozu denn das? Das wird doch praktisch nirgends verwendet. Ich habe selbst noch nie Haxe verwendet. Ich wüsste auch gar nicht wofür.“

Den Rest der Fahrt fachsimpelten wir über die Vor- und Nachteile von Haxe und eigentlich hätte ich mich lieber mit Paps über die Sprache unterhalten, aber die Schule war leider auch nicht ewig von unserem Haus entfernt.
Ich verabschiedete mich von Paps, der versprach, dass wir das Gespräch heute Abend weiterführen würden.
Damit musste ich mich vorerst zufriedengeben.
Also drehte ich mich um und sah zum Schulgebäude hoch.
Vom Design her ähnelte sie stark meiner alten. Ich mochte diesen modernen Stil… nicht so altbacken wie viele Schulen oder andere öffentliche Gebäude. Da merkte man einfach, dass jemand Geld investiert hatte und auch ein entsprechendes Equipment und Inventar vorhanden war.
Was hätte man auch sonst von einer solch renommierten Schule erwarten sollen.
Wenn sie jetzt noch verstärkt auf Informatik ausgelegt wäre, wäre es natürlich perfekt gewesen. Allerdings waren meine Eltern da sicher auch etwas froh darüber.

Zielsicher steuerte ich auf den Eingang zu und folgte der inneren Karte in meinem Kopf bis zu dem Saal, in dem ich gleich Mathematik haben würde.
Sicherheitshalber hatte ich den Gebäudeplan bereits im Voraus auswendig gelernt. Sicherlich würde ich mich nicht verlaufen. Und dafür hatte ich eben vorgesorgt.
Im Klassenraum saßen bereits einige Schüler, die meisten davon in den ersten Reihen.
Guten Morgen, alles zusammen“, verkündete ich und ging schnurstracks auf einen der freien Plätze in der letzten Reihe zu.
Wenn man seine Zeit während des Unterrichts sinnvoll nutzen wollte, war es von Vorteil, wenn der Lehrer einen nicht direkt vor der Nase hatte.


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#11 Am 19.09.2021 um 01.17 Uhr

Garde Light
Pilica
Vampirdrachen-Mod
Pilica
...
Nachrichten: 109

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In ‘seinem’ Zimmer -> Schule -> Mathezimmer | alleine/mit den Eltern -> Mathezimmer mit den anderen

Erster Tag in der neuen Schule… Schon als ich die Augen an diesem Morgen aufschlug spürte ich den Knoten in meinem Magen und mir war übel. Wir zogen erst vor ein paar Wochen hierher und ich kannte noch kein Schwein wirklich. Ob das gut oder schlecht war, sei mal dahingestellt. Am liebsten wäre ich gar nicht aus dem Bett gekommen, erst recht nicht als sich Minka zu mir ins Bett gesellte. Meine wundervolle, liebenswerte Katze. Ich denke von ihr hab ich auch ein paar Wesenszüge für meinen SAO Avatar und Charakter übernommen. War Minka doch auch irgendwo eine Inspiration. Auf jeden Fall lag ich auch erst mal eine Stunde so da und knuddelte und streichelte meine Katze. Heute würde ich zuerst Mathe haben, der Rest vom Tag war eigentlich ganz cool und immerhin würde ich dann Mathe hinter mir haben. Viel mehr machte ich mir Sorgen wie ich Anschluss finden würde.
Letztendlich rief mich meine Mutter zum Frühstück. Mein Vater war schon früh aus dem Haus, arbeitete er dich in einer Bäckerei in der Stadt. Meine Mutter die Busfahrerin würde erst später aus dem Haus müssen. Beim Frühstück unterhielten wir uns und ich tat mal so als seie ich ganz freudig für die neue Schule und als wäre ich gar nicht verunsichert. Immerhin hatten wir heute auch AG und da würde ich sicher einige neue Freunde finden, dessen war ich mir sicher. So ging ich mit gemischten Gefühlen in Richtung Schule, als es Zeit war.
Auf dem Schulhof blickte ich mich mehrfach um. Das würde sicher eine Weile dauern, bis ich dann auch irgendwann mich hier ohne Probleme zurecht finden würde. Aber das würde schon gehen. Irgendwann… vielleicht. In gefühlt 100 Jahren. Mein Weg führte mich zum Klassenzimmer in welchem wir dann gleich Mathe haben würden. Vor der Tür des Mathezimmers blieb ich erst kurz stehen. Okay, Schultern gerade, normal atmen, bloss nichts anmerken lassen. Alles wird gut. Ich werde zwar heute gefühlt hundert Tode sterben aber das ist okay. Auf geht’s!
Ich musste mich doch etwas selbst anspornen doch dann gings hinein ins Klassenzimmer. Schultern gestrafft und ein grinsen auf dem Gesicht. »Guten Morgen! Ich bin recht neu in der Stadt und kenn noch niemanden hier. Mein Name ist Amano Naoyuki-kun, freut mich euch alle kennenzulernen!«, stellte ich mich gerade einmal kurz vor.  Der hiesigen Sprache war ich durchaus mächtig, aber die japanische Reihenfolge mit Nachname und Vorname war halt einfach bei mir drin. Ich wusste, dass ich mich wohl darauf gefasst machen musste mit Naoyuki angesprochen zu werden. Amano-kun war doch erträglich aber Naoyuki… urgh… Das würde alles andere als spassig werden. Irgendwann wenn ich alleine leben würde und dann wo anders nochmal ein neues Leben, dann vielleicht würde das anders sein. Aber vorerst… hiess es Freunde zu finden und nicht durscheinen zu lassen, dass ich eigentlich hier halb am krepieren war, da ich mich noch nicht an die neue Umgebung gewöhnt hatte. YEY me!


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Zuhause -> Chemiezimmer | alleine -> Mit seiner Klasse

Was für ein wundervoller neuer Tag. Schon am morgen in aller frühe war ich auf um meinen Pflanzen Wasser zu geben. Dabei bemerkte ich, dass ein paar Erdbeeren und Himbeeren reif waren. Perfekt! Sie kamen mit hinein und wurden erst einmal gewaschen bevor ich mit ihnen ein Müsli zubereitete. Es war halt auch einfach besser selbst gezogene Früchte und Gemüse zu haben als einfach nur welches im Supermarkt um die Ecke zu kaufen. Auch freute ich mich schon sehr darauf meine neuen Schüler kennen zu lernen. Dabei fiel mir aber auch SAO ein welches sich momentan in den Wartungsarbeiten befand. Persönlich hoffte ich ja darauf viele neue Pflanzen in möglichen neuen Gebieten und Regionen zu finden. Es war immer wieder faszinierend wie die Flora und Fauna in dieser Welt aufgebaut war.
Doch zuerst hiess es den Schultag zu bewältigen. Im Chemieunterricht hatte ich bereits Wasserstoffexplosionen geplant, oder viel mehr: Knallgas. Der Schulleiter und die anderen Lehrer waren natürlich informiert. So würde niemand in Panik verfallen. Denn wusste ich selbst, dass diese Knallgasexplosionen sehr laut waren. Voller Tatendrang ging es für mich als direkt ins Zimmer um alles vor zu bereiten. »Guten Morgen allerseits! Ich hoffe ihr habt euch schon darauf eingestellt heute mehr über die Chemie zu lernen.«, begrüste ich die Schüler. Im Unterricht selbst würde ich mich vorstellen und etwas von mir erzählen. Meinem Studium in Biologie und Chemie, die wichtigsten Punkte. Erst danach ging es daran, dass ich im Unterricht einen grossen Ballon mit Wasserstoff und Sauerstoff füllte. Dabei das ideale Verhältnis für Knallgas einhielt. Als dies erledigt war schloss ich den Ballon mit einer Schnur und bat die Klasse mit mir aufs Dach zu kommen. Dort durfte einer der Schüler der sich meldete auf die Nachfrage dann auch die Schnur anzünden und schon wurde der Ballon hochgeschickt. Es dauerte nicht lange und ein gewaltiger Knall war hoch oben in der Luft zu hören, der noch recht weit schallte. »Und nun schauen wir uns an was eben passiert ist.« So wurde der Rest der Zeit genutzt um dem Knallgas auf den Grund zu gehen und sich die Grundeigenschaften der verschiedenen Elementgruppen ansah. Von Alkalimetallen bis hin zu den Edelgasen. Dabei erläuterte ich auch, dass ich in den nächsten 8 Wochen jedes Mal eine der Hauptgruppen genauer behandeln würde und diese dann im ersten richtigen Test drankämen. Einfach, aber wusste ich doch auch das die Grundlagen immer eines der wichtigsten Dinge waren. Es war gut, wenn man mit etwas interessantem und peppigen in den Unterricht startete. Immerhin war es mein Ziel den Schülern auch die wunderbare Welt der Chemie zu zeigen und ihnen so die Welt zu erklären auf verschiedenen Ebenen. Sei es in der Chemie oder eben auch in Biologie. Ich freute mich ja schon darauf gleich in mein anderes Lieblingsfach einzutauchen.


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Danke Yuzalein ♥

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#12 Am 19.09.2021 um 02.16 Uhr

Garde Light
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Zuhause → im Chemieunterricht → im Chemiesaal (mit Minoha)



„Guten Morgen, Yoichi-sama“, wurde er wie jeden Tag geweckt. Ohne zu murren, stand er auf und ging in das an sein Zimmer angrenzende Bad, wo er duschte und sich die Zähne putzte, um sich anschließend von seinem Butler ankleiden zu lassen. Darauf folgte ein Frühstück im Beisein der Bediensteten, die ihm zunächst sein Essen servierten, um dann zehn Minuten lang schweigend dabei zuzusehen, wie er es zu sich nahm. Nach Abschluss dieses alltäglichen Rituals stieg er in die vorgefahrene Limousine, um damit den Weg zwischen Anwesen und Schule zu überbrücken. Die Musik dröhnte durch die Kopfhörer in seine Ohren, während er stumm aus dem Fenster blickte. Wie mit seinem Chauffeur abgesprochen, stieg er einen Häuserblock vom Maple Institut entfernt aus und nahm seine Schultasche entgegen.
„Einen angenehmen Schultag wünsche ich Euch, Yoichi-sama“, richtete der Bedienstete ihm mit einer tiefen Verbeugung aus, bevor er wieder davonfuhr.

Yoichi war durchaus bewusst, dass seine Morgenroutine alles andere als gewöhnlich war. Nicht zuletzt deshalb hatte er – ohne das Mitwissen seiner Eltern – seinen Chauffeur darum gebeten, ihn nicht direkt vor der Schule abzusetzen. Dabei ging es ihm weniger darum, seine Herkunft zu verbergen, war diese doch sowieso bekannt, oder um weniger Aufsehen zu erregen, was er ebenfalls auch so schon zu Genüge tat. Nein, er hatte einfach für sich beschlossen, dass ihm solche Auftritte zu pompös und übertrieben waren. So etwas passte schlicht nicht zu seiner Selbstwahrnehmung oder seinen Idealen. Mehr als diese Absprache konnte er allerdings nicht aushandeln; nie im Leben würden seine Eltern ihn öffentliche Verkehrsmittel nutzen lassen oder auch nur ein schlichteres Fahrzeug erwerben. Und weil sein Chauffeur sowieso schon ein schlechtes Gewissen hatte, wollte er ihn nicht auch noch dazu zwingen, für ihn zu lügen.
Innerlich hatte Yoichi schon fast resigniert; kaum etwas davon kümmerte ihn eigentlich noch wirklich. Früher wäre seine Abneigung gegenüber dieser Protzigkeit und Arroganz stärker gewesen. Seit er in diese Stadt gezogen war, gab er mehr und mehr nach und ließ alles Prozedere stumm über sich ergehen. Man müsste meinen, jemand, der aus einem Elternhaus wie dem seinen kommt, müsste über genügend Freiheiten verfügen, tun und lassen zu können, was er will. Doch für Yoichi war seine Herkunft schon immer mehr Fluch als Segen. Die Machtlosigkeit hatte ihn immer mehr abgestumpft, sodass er sein Schicksal mehr oder weniger schweigend hinnahm.

Und auch an diesem Morgen mied er seine Mitschüler und ging auf direktem Weg in den Chemiesaal, um gehorsam dem Unterricht zu folgen. Bei Letzterem hatte er allerdings Schwierigkeiten, denn er konnte seine Konzentration einfach nicht aufrechterhalten, selbst der laute Knall bei dem Experiment auf dem Dach half nicht. Der Grund dafür war simpel: Es hatte mit seinen geliebten Freunden zu tun, um die sich in seinen Kopf alles drehte. Sie waren der einzige Grund, weswegen er sich fügte, das Einzige, das seine fragile Seele noch zusammenhielt. Doch dieser Kleber schien sich langsam zu lösen, denn obwohl sie lange Zeit beinahe täglich miteinander geschrieben und SAO gespielt hatten, brach jegliche Kommunikation vor etwa zwei Wochen abrupt ab. Natürlich gab es immer Phasen, während der er oder sie besonders beschäftigt gewesen waren oder einfach keine Lust hatten, stundenlang in irgendwelchen Dungeons herumzurennen. So etwas kam vor, das war völlig normal. Dass über lange Distanzen Freundschaften auch einmal in die Brüche gehen können, war ihm ebenfalls klar. Dennoch konnte er das Gefühl nicht abschütteln, dass diese Angelegenheit anders war. Würden seine Freunde, die er schon all die Jahre kannte, einfach so mir nichts, dir nichts den Kontakt abbrechen? Bloß, weil er nun in einer anderen Stadt lebte? Und vom einen Tag auf den anderen plötzlich nicht mehr antworten? Das wollte – nein – das konnte Yoichi sich gar nicht vorstellen. Immerhin versuchte er nun, so gut es ging, den Anforderungen seiner Eltern gerecht zu werden, in der Hoffnung, dass er so endlich wieder in seine Heimatstadt zurückkehren könnte. Sollten all diese Bemühungen umsonst gewesen sein? Sollte der letzte Strohhalm, an den er sich so verzweifelt klammerte, ins Nichts führen?

Er bemerkte, dass um ihn herum alle ihre Sachen packten, was bedeutete, dass die Stunde vermutlich um war. Gerade, als er sich daran machte, den Raum zu verlassen, wurde er zurückgehalten.
„Yoichi? Könntest du noch kurz bleiben?“
Oh nein. Da war er einmal unkonzentriert und schon fiel es seinem Lehrer auf. Dabei wollte er möglichst unter dem Radar bleiben. Er verfluchte sich innerlich dafür, so neben der Spur zu sein, und wartete wie eingefroren darauf, dass der Saal sich leerte. Als sie dann unter sich waren, versuchte er, Takahashi-sensei zu beschwichtigen.
„Es tut mir leid, dass ich heute nicht bei der Sache war. Ich wollte nicht respektlos sein. Es liegt auch nicht an Ihrem Unterricht ...“
Zum einen schämte er sich wirklich für sein unhöfliches Benehmen, zum anderen hatte er wahnsinnige Angst davor, dass sein Lehrer seine Eltern kontaktieren könnte. Alles, nur das nicht.
„Keine Sorge, ich bin nicht sauer auf dich. Man kann nicht immer bei der Sache sein. Geht es dir denn gut? Oder brauchst du jemanden zum reden?“
Er zögerte mit seiner Antwort. Konnte er ihm seine Sorgen anvertrauen? Nein, wer weiß, ob er es für sich behalten würde. Und überhaupt, er wollte nicht darüber reden, er kam sich so kindisch vor und es war ihm zu privat. Aber gleichzeitig musste er genug sagen, damit sein Gegenüber nicht zu neugierig wurde.
„Es geht mir so weit gut, ich hab nur etwas … Heimweh.“
Gut, das war keine Lüge, aber auch nicht zu detailliert. Jetzt musste sein Lehrer sich nur noch damit zufriedengeben.
„Verstehe. Vielleicht hilft es dir in Kontakt mit deinen Lieben in der Heimat zu treten?“
Mit dieser Antwort hatte er nicht gerechnet. Sie traf ihn wie ein Messer in die Brust. Natürlich hatte Takahashi-sensei keine Ahnung von seinem Privatleben und es auch nur gut mit ihm gemeint, aber jetzt, wo jemand über seine Freunde gesprochen hatte, war ihm, als hätte ihm jemand den Boden unter den Füßen weggezogen.
„Meine Lieben …“
Er schluckte schwer und spürte die Tränen aufsteigen. Er musste so schnell wie möglich weg.
„Verzeihen Sie. Ich werde beim nächsten Mal wieder im Unterricht aufpassen, versprochen.“
Yoichi drehte sich um und verließ schnellen Schrittes den Raum. Er hörte noch, wie sein Lehrer ihm nachrief, dass er, wenn er wen zum reden braucht, sich auch immer an ihn wenden kann. Er schätzte die Geste, aber konnte das Angebot einfach nicht annehmen.
Auf dem Weg zum Geschichtsraum atmete er tief durch und versuchte, sich zu beruhigen. Für heute hatte er definitiv genug Aufsehen erregt. Er hoffte inständig, dass der Rest des Tages normal verlaufen und er seine Konzentration schnell wiederfinden würde. Und umso mehr hoffte er, dass seine Freunde ihm endlich antworteten.


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#13 Am 19.09.2021 um 13.08 Uhr

Garde Absynthe
MitsukiMizu
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zu Hause → im Lehrerzimmer → im Klassenraum |  allein → seine Schüler


Ich strich mir eine Strähne aus dem Gesicht, die mir aufgrund der körperlichen Tätigkeit nervig vor mein Auge gefallen war, und durch die Bewegung gleichzeitig auch ein paar Schweißperlen von meiner Stirn.
Manche würden mich sicherlich für vollkommen verrückt halten, wenn man bedachte, dass ich mir diese Tortur jeden Tag vor dem Gang zu meiner Arbeit antat.
Mein Wecker ging schon recht früh. Man könnte fast meinen, dass ich ihn orientierend nach dem Sonnenaufgang gestellt hatte und zu mancher Jahreszeit mochte das sogar stimmen, je nachdem ob der Sonnenstand mit meiner Aufstehzeit übereinfiel.
Ich stellte die Mistgabel zur Seite und betrachtete mein Werk. Hier im Stall roch es nach Stroh, nach Futter und nach der typischen Note der Bewohner. Man konnte fast meinen, es roch nach Schaf, aber das passte jedoch nicht gänzlich. Manche mochten diesen Mix aus Gerüchen vielleicht nicht, ich verband ihn mittlerweile mit Ruhe und Ausgeglichenheit. Ja, ich freute mich nahezu jeden Morgen diese Arbeit zu erledigen. Danach war ich noch fokussierter für das, was danach vor mir lag.
Ich tätschelte den Hals eines meiner Alpakas, das sich über den frisch gefüllten Trog hermachte. Erstaunlich, wie weich dieses Fell einfach war. Außerdem hinterließen sie nicht einen unangenehmes Staubgefühl auf der Haut, weswegen ich es umso lieber hatte, sie zu berühren.
Dieses Hobby war zwar ziemlich ungewöhnlich, aber vielleicht mochte ich es deswegen so sehr. Meine Herde fassten 7 Tiere von der Gattung Huacaya. Das Huacaya-Alpaka besaß eine feine, gleichmäßig gekräuselte Faser und einige Grannenhaare, was es so unfassbar plüschig und dicklich aussehen ließ. Alle Tiere besaßen unterschiedliche Fellzeichnungen. Die Fellfarben der Tiere reichen von Reinweiß über Beige zu Braun- und Rotbrauntönen bis hin zu Grauabstufungen und Tiefschwarz. Außerdem besaßen einige Tiere mehrfarbige, gescheckte Felle, meist in der Kombination Braun-Rot und Braun-schwarz.
Ich konnte noch nicht einmal mehr sagen, wie ich auf diese Tiere gekommen war. Von meinen Eltern hatte ich den Hof am Rande der Stadt geerbt, meine Geschwister lebten mittlerweile ebenfalls hier, und ich fand es trist, dass der Hof überhaupt nicht für das genutzt worden war, wofür es eigentlich erbaut worden war: um dort Tiere zu halten. Leider konnte ich dem üblichen Vieh, wie Kühe, Schafe und Schweine nichts abgewinnen, und so entstand irgendwann die Idee einer Alpakazucht, gekoppelt mit dem Angebot einer Alpaka-Wanderung.
Und diese Idee brachte mir hier und da ein paar zusätzliche Einnahmen ein. Aber selbst wenn das nicht der Fall wäre, würde ich diese Wesen für kein Geld der Welt mehr hergeben. Sie waren so etwas wie eine Ersatzfamilie für mich geworden.
„Wir sehen uns dann später, macht keine Dummheiten.“
Ich blickte noch einmal im Stall umher, um sicher zu gehen, dass alles seine Richtigkeit hatte, bevor ich diesen verließ und hinter mir verschloss. Später am Nachmittag würde meine Schwester die Tiere auf die Weide lassen und dort würden sie bis in die späten Abendstunden verbleiben.
Wissend, dass meine beiden Geschwister noch lange nicht aufstehen würden – meine Schwester war freischaffende Künstlerin und besaß ihr Atelier direkt im Haus, mein Bruder hatte einen Bürojob, den er bequem von zu Hause aus ausüben konnte – ließ ich leise den Eingangsbereich hinter mich und ging in das eine von drei Bädern, um mich dort kurz zu duschen und für den weiteren Tag frisch machen.
Heute war Tag des neuen Updates. Ich war über mich selbst erstaunt, dass ich wirklich mal zu dem Punkt kommen konnte, dass ich beinahe aufgeregt diesem entgegensah. Zu Beginn hatte ich dieses Spiel nicht gemocht, musste es aber verpflichtend zu meiner Lehrerstelle anfangen zu spielen. Das hatte mich früher schon sehr erstaunt und bis heute erschloss sich mir nicht so ganz, wieso das so war. Mir war schon bewusst, dass das Spiel von den selben Leuten vertrieben wurden, die diese Schule besaßen. Aber das allein sollte doch nicht der Grund sein, oder? Nun, nichtsdestotrotz – ich hatte beschlossen, dass ich den wahren Grund eh nie herausfinden würde – fand ich nach und nach gefallen an dem Spiel, weswegen es mittlerweile zu meiner Tagesroutine gehörte. Nach der Schule musste ich erst noch ein paar Vor- und Nachbearbeitungen erledigen. Aber spätestens nach dem Abendessen setzte ich mich an den PC. Manchmal musste ich aufpassen, dass ich die Nacht nicht zum Tage machte, aber irgendwann hatte ich es geschafft, auch in diesem Bereich diszipliniert genug zu sein, um mich da im Schach zu halten.
Immerhin würden es weder meine Tiere noch meine Schüler es mir danken, wenn ich vollkommen übermüdet war.

In der Schule vermied ich es meist Zeit im Lehrerzimmer zu verbringen. Dies hatte unter anderem damit zu tun, dass Ryoma es sich angewöhnt hatte, sich in diesem eine zu rauchen. Ganz davon abgesehen, dass Zigaretten sowieso ungesund für den Körper waren, konnte ich es wahrhaftig verzichten zu einem Passivraucher gemacht zu werden. Mit ihm zu diskutieren half einfach nichts, das hatte ich schon zu genüge versucht. Also war für mich die logische Konsequenz den Raum zu meiden und stattdessen einen der leeren Klassenzimmer für etwaige Pausen und ähnliches zu nutzen.
Auch heute begutachtete ich nur kurz meinen Tisch, um zu schauen, ob es irgendwelche Nachrichten für mich gab, was meistens nicht der Fall war. Schon jetzt stank der ganzen Raum nach Qualm und ich hatte das Gefühl, dass eine Dunstwolke an der Decke hang.
Einfach nur widerlich.
Ich verdrehte die Augen, während ich zu Ryoma schielte, der gerade von Seichiro dazu aufgefordert wurde, dies seinzulassen. Jedoch hatte ich keine Nerven dafür übrig, abzuwarten, wie das Ergebnis dieser Konversation sein würde, weswegen ich sobald wieder kehrt machte und das Lehrerzimmer wieder verließ, um mich auf den Weg zu meiner Klasse zu machen.
Fast pünktlich zu 8 Uhr betrat ich den Raum und ließ meinen Blick kurz über die Schülerschaft schweifen. Die meisten saßen wie immer auf ihren gewohnten Platz. Erstaunlicherweise griff hier das Klischee der Intelligenzverteilung in dem Raum nahezu perfekt. In der ersten Reihe saßen die Streber, die versuchten bei mir einen guten Eindruck zu machen, in der hintersten Reihe dachten die Schüler, sie würden am Wenigsten beachtet werden, sodass sie sich zurücklehnen konnten.
Pech für sie, dass ich auch mal jung war und diese Spielchen noch sehr genau kannte.
In meinem Unterricht wurde das nicht gebilligt.
Das Mathebuch, das ich zuvor unter meinem Arm geklemmt hatte, ließ ich nun schnellend auf das Lehrerpult gleiten, sodass eine sofortige Stille in den Raum eintrat. Kurz kostete ich diese Stille aus, um bei meinem erneut schweifenden Blick festzustellen, dass nun auch der angekündigt neue Schüler Naoyuki Amano seinen Platz hier eingefunden hatte. Gut für ihn, Spätzügler konnte ich genauso wenig ausstehen, wie Schüler, die in meinem Unterricht nicht aufpassten.
„Wer möchte mir zu Beginn beichten, dass er seine Hausaufgaben nicht gemacht hat?“, ergriff ich schließlich das Wort. „Der kann nämlich gleich meinen Raum verlassen und die Aufgaben nachholen.“ Ich deutete auf die Ecke meines Pultes. „Der Rest darf diese jetzt hier vorne abgeben.“
Eine Prozedur, die ich mir gerade spontan überlegt hatte. „Ab heute werde ich jedes Mal die Hausaufgaben einsammeln. Ohne Wenn und Aber. Ohne Entschuldigung. Ohne Ausreden.“
Mein Blick lag streng auf meine Schülern. „Manche von euch halten Mathe vielleicht für unnötig, ihr braucht dieses Fach aber für euren Abschluss genauso wie die anderen Fächer. Also werde ich dafür sorgen, dass ihr es für nötig halten werdet. Bei 5 Strikes…“
Ich hielt meine Hand nach oben, um dies noch einmal zu unterstreichen. „Also wenn ihr 5x diesen Raum wegen nicht erledigen der Hausaufgaben verlassen müsst, bekommt ihr automatisch eine 6.“
Erneut schwieg ich kurz. „Wenn jemand von euch Probleme bei den Hausaufgaben hat, kann er sich jederzeit an mich wenden.“
Auch wenn diese Maßnahmen nun sehr überzogen wirken mussten, hatten sie doch einen ganz einfachen Hintergrund. Wer die Hausaufgaben machen musste, der setzte sich mit dem Stoff auseinander. Wenn er Fragen hatte, konnte ich es ihm noch einmal anders näher beibringen. Das bedeute im Umkehrschluss, dass die Klausuren für den einen oder anderen machbarer waren, als wenn Hausaufgaben konsequent ignoriert wurden.
„Und denkt gar nicht darüber nach voneinander abzuschreiben. Das fällt mir sowieso auf und wird ebenfalls als Strike geahndet.“
Denn ja, auch wenn die Aufgaben dasselbe Ergebnis hatten und auch den selben Rechenweg, war es doch ganz logisch, dass ein Mathemuffel nicht plötzlich zum Mathegenie mutieren konnte, wenn dieser von den Strebern der Klasse abschrieb.
„Habt ihr das alle verstanden?“
Ich zog prüfend eine Augenbraue hoch, dann legte sich mein Blick auf Naoyuki. „Du bist für heute davon ausgenommen, da du hier der Neue bist. Beim nächsten Mal gilt die Regel auch für dich.“
Und damit schlug ich das Mathebuch auf und begann mit meinem Unterricht.


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#14 Am 19.09.2021 um 22.44 Uhr

Garde Absynthe
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Zuhause -> Klassenzimmer (Chemie)


Die meisten würden zu so früher Morgenstunde noch schlafen, doch ich war nun schon längst auf den Beinen und hatte mein Jogging beendet. Da man selten jemanden um diese Uhrzeit auf der Straße traf, der nicht umbedingt mit dem Hund unterwegs war oder sehr früh zur Arbeit musste, war es wunderbar ruhig und ich konnte ganz entspannt meine Runde laufen.
Nachdem ich verschwitzt zuhause ankam, nahm ich als nächstes wie jeden Morgen eine Dusche. Man wollte ja nicht verschwitzt zur Schule. Genug Zeit war, schließlich stand ich dafür ja besonders früh auf. Ich rubbelte meine Haare trocken und legte mir das Handtuch über die Schultern. Föhnen hasste ich, also ließ ich sie meist so trocknen, es sei denn, die Zeit wurde knapp. Schließlich kam das Frühstück an die Reihe. Ich setzte eine Kanne Kaffee auf und fing an, für Mama und mich etwas Leckeres zu zaubern.
Wie aufs Stichwort klingelte der Wecker aus dem Nachbarraum und wurde gefolgt von einigen Flüchen ausgeschaltet. Schließlich erschien in der Küche eine rothaarige Frau, die unter den zerstausten Haaren und den dicken Augenringen eine eigentlich wunderschöne Frau darstellte und setzte sich nach einem grummeligen "Morgen" an den Esstisch. Ich goss uns beiden eine Tasse Kaffee ein, als er fertig gebrüht war und stellte meiner Mutter die Tasse mit dem Motiv eines energischen Häschens hin. "Der Auftrag gestern hat noch lange gedauert, was?", wollte ich eine Unterhaltung beginnen und ließ dabei mehr Besorgtheit durchklingen, als ich eigentlich wollte. Ich wusste, dass meine Mutter sich jede Mühe gab, sich um mich zu kümmern. Erstrecht, nachdem wir damals in diese Stadt gezogen waren. Als ich die Einladung für das Maple Hills Institut bekam, hat sie sich geradewegs vor Stolz überschlagen und alles dafür getan, dass wir hier her ziehen konnten. "Wenn du wüsstest...", sagte sie schließlich, nachdem sie einen großen Schluck Kaffee trank und verrollte die Augen. Wahrscheinlich hatte wieder jemand geschludert oder es handelte sich wieder um irgendwelche Sonderaufträge. Wirklich genau kannte ich mich mit der Arbeit meiner Mutter nicht aus, aber ich war froh, wenn sie es nicht übertrieb und sich auch mal ausspannen konnte.
Einige Zeit quatschten wir noch und frühstückten, ehe mir der Blick auf die Uhr verriet, dass ich mich auf den Weg machen musste. Ich verabschiedete mich von meiner Mutter und drückte sie kurz, ehe ich dann schließlich meine Schulsachen schnappte und losging.
Vor der Schule angekommen, traf ich auf mehr und mehr bekannte Gesichter. Ein paar Mädchen kamen direkt auf mich zu, als sie mich erblickten und verwickelten mich in Gespräche. Nichts sonderlich Weltbewegendes, Small Talk eben. Aber sie waren süß, wie sie sich freuten und versprachen, dass sie nachher beim Training der Fußball-AG dabei sein würden und mich anfeuern würden. Das freute mich wiederum. Es waren alle nette Mädchen, auch wenn vielleicht keines von ihnen die einzig Wahre war, war es ja schließlich dennoch nicht verkehrt, Zeit mit ihnen zu verbringen und sie näher kennen zu lernen.
Im Klassenzimmer angekommen blieben noch einige der Mädchen in meiner Nähe, da sie den gleichen Unterricht wie ich hatten und saßen verteilt um meinen Platz herum auf den Tischen und quatschten. Fast zu spät für den Unterricht erschien schließlich auch Leon. Er war das, was einem besten Freund wohl am nächsten kam. Er wollte noch das neue Update für SAO runterladen, aber das war wohl noch nicht verfügbar gewesen, hörte ich ihn sagen. Ich weiß nicht, was alle so toll an diesem Spiel fanden, dass es scheinbar jeder spielte. Selbst meine Mama hatte mir angeraten, es zu spielen, doch ich verstand generell nicht, wo die Faszination dabei lag, den ganzen Tag auf einen Bildschirm zu starren. Zumindest lugste er mir das Versprechen ab, mich heute Abend ebenfalls einzuloggen, damit wir zumindest über den Chat quatschen konnten. Nicht, dass wir nicht auch hätten telefonieren oder uns treffen konnten, aber zumindest den Gefallen war ich ihm nach der Sache mit May schuldig.
Schließlich begann der Chemieunterricht und alle begaben sich an ihre Plätze. Auch wenn ich die meiste Zeit dem Unterricht folgte und auch recht gut aufpasste, konnte ich dennoch einige Gespräche mit meinem Sitznachbarn nicht vermeiden. Aber das war ja das Gute, wenn man weiter hinten saß; Es fiel nicht so schnell auf.


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#15 Am 21.09.2021 um 20.59 Uhr

Garde Light
Yuzana
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Yuzana
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im Kunstunterricht → mit seinen Schülern | im Sportunterricht → mit seinen Schülern


Nachdem alle Schüler den Raum betreten und es dann auch zum Unterricht geklingelt hatte, ging Seiichiro wie jeden Tag die Klassenliste durch. Immerhin wollte er wissen ob auch alle da war. So dauerte es nicht lange, bis er feststellen musste, das einer seiner Schüler nicht da war. Beim genaueren nachlesen, erkannte er, dass es sich um den Neuzugang Takato Kiriyama handelte. Dieser sollte eigentlich laut Direktor heute am Unterricht teilnehmen. Doch vielleicht hatte er sich auch im Tag geirrt oder es war was dazwischen gekommen und der Junge war nicht da, weil er krank war. Egal was es war, gut war beides nicht. Trotzdem beließ er es erst einmal dabei, er hatte einen Unterricht zu leiten. Also ging er mit der Liste weiter durch. Als er bei dem Namen Yoichi Tsukishima ankam, bemerkte er sofort, dass dieser nicht ganz da war. Im Gegenteil der Junge wirkte heute so, als wäre er mit den Gedanken ganz woanders. Aber vielleicht irrte er sich auch, weshalb er auch nichts sagte.
Nachdem er mit der Anwesenheitsliste durch war begann Seiichiro mit den Worten „Also dann, beginnen wir mit dem Unterricht. Heute werden wir den Barock und dessen Architektur behandeln.“ seinen Unterricht. „Die Architektur des Barocks zeichnete sich durch Prachtbauten aus. Prunkvolle Paläste, Kirchen und Schlösser mit großzügigen Parkanlagen repräsentierten den feudalen Lebensstil von Fürsten und Klerus. Zwischen dem 17. und 18. Jahrhundert entstanden Barockbauten nach einer symmetrischen Bauweise mit geschwungenen Formen im Grundriss. Die großzügig gestalteten Gebäude dienten vorrangig als monumentale Repräsentationsbauten der Adelsfamilien und der katholischen Kirche. Innenräume erhielten üppige Verzierungen oft aus kostbaren Materialien wie Marmor und Goldauflagen. Mit Kartuschen, flächigen Dekorationsrahmen und filigranen Stuckarbeiten wurden Wände, Fassaden und Decken ausgestattet. Prunkvolle Spiegelsäle sollten die Raumwirkung erweitern. Schlösser mit weitläufigen Parkanlagen bildeten prächtige Gesamtkunstwerke. Die in streng geometrischen Formen angelegten Barockgärten sind durch großzügige Rasenflächen, üppige Blumenbeete und feingeschnittenen Hecken gegliedert und mit Wasserspielen ausgestattet. Barockkirchen erhielten meist konkav und konvex geschwungene Fassaden mit einem zentralen Kuppelbau. Der Lichteinfall in Kirchen war für die barocken Architekten ein wichtiges Gestaltungselement. Effekte aus Licht und Schatten sollten den Kirchenbesuch zu einem eindrucksvollen Erlebnis machen.“ führte er hinzu und zeigte auch an der Tafel einige Beispiele, was den Barock ausmachte. Anschließend erklärte er noch die verschiedenen Bauteile und Elementgruppen. Auch bei diesen zeigte er immer wieder einige Beispiele, damit sich seine Schüler besser die Architektur vorstellen konnten. Immerhin sollten Sie ja in der nächsten Stunde ein Objekt, was an den Barock erinnert zeichnen. Dabei fragte er auch immer wieder die Klasse, ob sie etwas über den Barock wussten.
Während des Unterrichts fiel ihm aber auch immer wieder Yoichi auf. Der Junge schien dem Unterricht überhaupt nicht zu lauschen und war mehr als abwesend. Selbst wenn Seiichiro einige Fragen stellte, reagierte der Junge nicht. Er schien nicht mal seine Worte zu hören. Eine Tatsache Seiichiro Sorgen bereitete. Weshalb der Blauhaarige auch immer mal wieder unauffällig zu seinem Schüler. Wie erwartet war Yoichi mit den Gedanken vollkommen woanders und starrte nur mit leeren und nachdenklichen Blick aus dem Fenster, was Seiichiro beunruhigte und seine Sorge weiterhin anstieg. Innerlich ließ Seiichiro ein Seufzen los und entschied sich letztendlich, Yoichi in Ruhe zu lassen. Er versuchte so gut es ging es einfach zu ignorieren, dass einer seiner besten Schüler nicht aufpasste. Immerhin war der Junge bis jetzt immer voll bei der Sache gewesen und lauschte immer Aufmerksam dem Unterricht. Es war heute das erste Mal, dass er so unaufmerksam war. Zusätzlich gehörte Yoichi auch mit zu seinen besten Schülern, da konnte er auch hier mal ein Auge zudrücken. Denn auch so ein Musterschüler wie Yoichi hatte mal seine schlechten Tage, wo er unaufmerksam war. Außerdem hatte er immer noch die Möglichkeit Yoichi in der Kunst-AG zu fragen, wo er mit den Gedanken war. Sollte der Junge ihm wirklich antworten wollen. Kurz bevor die Schulglocke den Unterricht beendete, erklärte Seiichiro seinen Schülern noch, dass sie beim nächsten Mal ihr eigenes Kunstwerk im barocken Stil zeichnen würden. Dabei konnten sich die Schüler aussuchen, ob sie einen Garten, ein Gebäude oder einen Raum zeichneten. Für passendes Bildmaterial würde er dann auch sorgen. Mit diesen Worten verabschiedete er dann auch schon seine Schüler.

Nachdem Seiichiro seinen Kunstunterricht beendet hatte, machte er sich auch schon auf den Weg zur Sporthalle. Immerhin hatte er jetzt nur 10 Minuten Pause bis der Sportunterricht begann. Diese Zeit wollte er damit nutzen, sich selbst in seine Sportsachen zu schmeißen und anschließend schon einmal alles für den Unterricht vorzubereiten. Dafür musste er zuerst die Netze für Badminton aufstellen. Er würde heute mit Badminton anfangen und anschließend zum Volleyball übergehen. Inder Zeit wo die Badmintonnetze gegen das Volleyballnetz ausgetauscht werden, hatten die Schüler auch genug Zeit sich wieder auszuruhen. Vor allem da nicht jeder die ganze Zeit spielen konnte. So viele Spielfelder konnte er in der Halle nicht aufstellen. Es waren von der Größe der Turnhalle maximal 4 Badmintonfelder aufzustellen. Gerade als er mit dem Aufstellen der Netze fertig war, klingelte es auch schon zum Unterricht und seine Schüler betraten die Halle. „Willkommen zum Sportunterricht. Heute werden wir in der ersten Stunde Badminton spielen. Dazu werdet ihr jeweils Pare bilden und gegeneinander antreten. In der zweiten Stunde werden wir Volleyball spielen. Dazu werdet ihr in zwei gemischte Teams aufgeteilt.“ erklärte Seiichiro nachdem sich die Schüller aufgestellt hatten. Natürlich gab es auch einige Jungs denen der Plan nicht gefiel und anfingen sich zu beschweren, weil sie keine Lust darauf hatten. Da Seiichiro heute generell keine große Lust auf Diskussionen hatte und sich auch nicht in seinen Stundenplan reinreden lassen wollte, sah er die Jungs an und schenkte ihnen ein freundliches Lächeln, was zugleich einen aber auch eine Gänsehaut bescherte. „Wenn euch nicht gefällt, was heute auf den Plan steht, dann können wir gerne dafür sorgen dass ihr hier Klimmzüge, den Barren und solche Dinge machen dürft. Ich denke das macht viel mehr Spaß, als eine Runde Badminton oder Volleyball. Ach und glaubt mir, es werden dann sehr viele Klimmzüge werden, die ihr machen müsst und sie werden jedes Mal mehr, wenn jemand die vorgegeben Anzahl oder in der vorgegebenen Zeit schaffen. Also was wollt ihr?“ antwortete er mit leicht kühler Stimme. Sofort wurden die Schüler still und erwiderten, dass sie nichts gesagt haben. Mit einem breiten Grinsen, sah Seiichiro die Schüler an und erklärte dass Sie jetzt bitte Paare bilden sollten.
Nachdem jeder einen Partner hatte, ließ Seiichiro per Zufallsprinzip entscheiden wer gegen wen kämpft. So kämpfte jedes Team einmal gegeneinander, bis die erste Stunde vorbei war. Wie geplant, halfen die Schüler nun beim Abbauen der Badmintonnetze und zogen das Volleyballnetz auf. Anschließend bildeten die Schüler ihre Gruppen und begannen gegeneinander zu spielen. Dabei beobachtete Seiichiro ganz genau, wie jeder Einzelne spielte. Wie sie den Ball abspielten, sich bewegten und wie Sie im Team arbeiteten. Diese ganzen Sachen würde er anschließend in seine Bewertung einbauen und sie danach benoten. So verging die Zeit ganz schnell und nachdem er jeden einzelnen Schüler seine Noten mitgeteilt hatte, klingelte es auch schon zum Unterrichtsschluss und Seiichiro verabschiedete sich von seinen Schülern.


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