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#26 Am 11.11.2022 um 12.55 Uhr

Obsidiangarde
Seera
Officer of the Guard
Seera
...
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Alchemielabor [mit Tsu, Chu] -> Seeras Zimmer[mit Chu] -> auf dem Korridor [mit Tsu]


Nachdem Seera mit Chu das Alchemielabor verlassen hatte, gingen die beiden in ihr Zimmer. „Oh!“, staunte Seera, als sie die sorgfältig gefalteten und bereit verpackten Kleidungsstücke auf ihrem Bett sah. Purriry muss bei der Fertigstellung ihrer Bestellung einen Zahn zugelegt haben. Chu machte einige Schritte durchs Zimmer und kam vor der Reisetasche zum Stehen. Dort holte sie ein Buch heraus und ließ ihre Hand über das Cover streifen. Wüstensand, dachte sich Seera. Eigentlich hätte sie gerne ein paar Bücher mehr mitgenommen, aber zu viel Ballast konnte sie auch nicht einen ganzen Monat mit sich schleppen.
Ich habs letztens angefangen zu lesen. Kam nur nicht dazu weiterzulesen. Wenn du's lesen willst, kann ich's da lassen.
Chu schüttelte den Kopf und ließ das Buch wieder in die Tasche fallen. „Ich weiß nur nicht so wirklich, ob Zeit zum Lesen finden wirst.“, meinte die Absynthchefin und recht hatte sie.
Hoffentlich habe ich das wichtigste eingepackt“, hoffte Seera, während sie gleichzeitig am Reißverschluss ihrer Tasche spielte. Kleidung, ein Nagelset, ein Buch, ihr Journal und - „Wegen der Dolche“, begann Chu und kramte in ihren Taschen rum. „Eigentlich hätten wir Lance vorher noch informieren sollen, weil Waffen zum Feld der Obsidiangarde gehören,“ „aber wir behalten bestimmte Sachen lieber für uns.“ Chu zog verschieden farbige Tinkturen hervor und platzierte sie auf dem Bett. „Und es schwierig wäre, ihm zu erklären, wofür du neben Energietränken auch noch höchst gefährliche Gifte brauchst. Dieses hier eignet sich am besten für Dolche und Pfeile. Eine kleine Menge genügt, um beim kleinsten Schnitt eine Schockreaktion bei deinem Gegner hervorzurufen, die am Ende.. naja.. je nach dessen Zustand in den meisten Fällen schlecht für ihn endet.“ Dann hielt Chu einen Vortrag, dass diese Tinktur doch gar nicht notwendig sei und sie nicht verstand, wieso Seera so sehr darauf beharre. Bis jetzt sei es noch nie vorgekommen, dass die Gruppen auf ihren Reisen derart großen Gefahren begegnet sind, dass sie auf Gifte zugreifen mussten. Seera versicherte ihr, dass sie im besten Falle die Tinktur ungeöffnet ihr wieder überbringen würde. Widerwillig gab Chu ihr auch diese Tinktur und hielt eine andere hoch. „Das Gegengift“ Und nachdem sie auch darüber einen Vortrag erhielt, zog Seera den Reißverschluss ihrer Tasche zu. Für einen Moment wurde es still und die beiden Frauen sahen sich in die Augen. Seera bemerkte ein leichtes Glühen in den Augen der Absynthchefin. „Ich bin nur ein wenig übervorsichtig. Keine Sorge, ich werde nicht absichtlich nach Gefahren suchen.“ Huang Chu schüttelte nur den Kopf. „Ich muss los, ich habe noch viel Arbeit vor mir. Gute Reise.“ Seera nickte und gemeinsam verließen sie das Zimmer, wo sie auf dem Korridor Tsu erblickten. „Ah, Seera! Da bist du ja wieder.“ Chu nickte dem Falter kurz zu und machte sich mit zügigen Schritten auf zum Labor.
Hab' die letzten paar Dinge gepackt und bin bereit fürs Abenteuer. Denkst du es geht heute abend schon los oder erst morgen früh?“ Am liebsten wäre Seera direkt gestartet, doch einige aus ihrer Gruppe hatten ihre Sachen bestimmt noch nicht gepackt. „Huang Hua hält bald eine Ansprache, wie ich gehört habe. Hast du Hunger? Karuto bereitet kleine Lunchboxen für die Reisen vor und vielleicht ist etwas über.
Außer für die Reise zu warten, hatte Seera heute eh nichts weiteres vor und davor sich satt zu essen, konnte nie schaden. Wer wusste schon, was sie auf der Reise erleben würden? Vielleicht verirren sie sich oder werden angegriffen und die Gruppe zerstreut sich. Vielleicht wäre es doch schlauer, sich eine Karte von Skandiva zu besorgen. Ob man hier eine finden würde, war eine andere Frage. Seera wandte sich wieder an Tsu.
Sichern wir uns gute Plätze, bevor die Versammlung startet. Ich geb' dir einen von Karutos Spezialgetränken aus, wenn du grad auch nichts andered vorhast.“ Außerdem konnten die beiden direkt auch ein bisschen über ihre Mitreisenden schnattern.




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#27 Am 16.11.2022 um 19.10 Uhr

Obsidiangarde
Meria
Guard Patrol
Meria
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Nevra hob eine Augenbraue und hörte Dips zu, bis er zu Wort kam. Er musste sich ein Grinsen verkneifen, weil die kleine Frau vor ihm versuchte ihm die Leviten zu lesen.
„Bist du fertig?“, fragte er schließlich und wartete eine Sekunde bevor er weiter sprach. „Also erst einmal halte ich Meria nicht für den Typ, der einfach verschwindet, da traue ich ihr mehr, als so manchem Gardemitglied. Und es hat einen guten Grund. Welcher das ist, verrate ich auch dir nicht, denn du würdest es nur Meria weitertragen und genau das soll ja nicht sein. Noch nicht. Ich hätte ihr den Auftrag auch befehlen können und es wäre aufs Gleiche hinausgekommen. Und jetzt entschuldige mich...“ Der Vampir klopfte Dips aufs Haupt und grinste. „... ich habe etwas zu erledigen.“



Halle der Pforten

Es dauerte nicht lang und am schwarzen Brett war in roter Schrift geschrieben, dass die Reisen nach Skandiva und Genkaku schon am nächsten Morgen starten sollten. Da sich bereits genug Gardemitglieder gemeldet hatten, sollte es kein Problem sein, die Reise so bald wie möglich zu starten.
Am Abend wollten die Mitglieder der Lichtgarde noch eine Abschiedsrede halten, um den Reisenden Glück zu wünschen und schickten einige Boten durch die Garden, damit jeder, der zu einer Reise aufbrach, Bescheid wusste.

Meria gesellte sich am Abend zu einigen Gardemitgliedern, die sich bereits in der Halle eingefunden hatten. Sie fand es zwar weiterhin weniger schön, zu einer Reise in ein kaltes Land aufbrechen zu müssen, allerdings konnte der Aufenthalt auch sehr kurz sein.
Einmal hin, dieses Ding entgegen nehmen und wieder weg. Sollte doch machbar sein... hoffte sie zumindest. Wenn Dips noch ewig mit ihrer Schneeballschlacht und den anderen Dingen beschäftigt war, die sie dort unbedingt machen wollte, konnte es auch etwas länger dauern. Vielleicht sollte sie einfach mal die kleine Fuchsdame zu ihrer Familie einladen. Um die Weihnachtszeit. Schnee hatte sie dort genug und reichlich Gefährten und Formwandler, die sich mit ihr die Schlacht des Jahrhunderts liefern würden.
Die Rothaarige suchte jemanden aus der Lichtgarde, um demjenigen Fragen stellen zu können. Trotz, dass man rein geschmissen wurde, wollte sie am Ende nicht alles kaputt machen, weil es irgend eine Regel gab, die man einhalten musste.
Sie konnte Nevra sehen, aber den wollte sie eigentlich nicht fragen, zumal er ihr das eingebrockt hatte. Also suchte sie nach einer Alternative, doch Nevra trat auf sie zu.
„Noch sauer?“, fragte er
Meria blickte ihm neutral entgegen. Er dachte sich wohl, er wollte sie nicht so gehen lassen, und sie am Ende mit einem gut ausgearbeiteten Plan zurück kehrt, der seinen Untergang bedeutete. „Nee“.
„Ihr könnt euch die Reise nach Skandiva so kurz halten wie es geht. Nur der Rückweg sollte ohne jegliche Magie sein.“, schloss der Vampir an, der schon ahnte, dass Meria das Memo nicht gelesen hatte.
Fragend blickte Meria zu dem Vampir, und er beantwortete ihre nicht gestellte Frage. „Du kannst dich in alles verwandeln was du willst, wenn es euch hilft schneller voran zu kommen.“
„Also ich darf auch als Drache hinfliegen?“
Nevra nickte. „Zwei Galorzen stehen euch zur Verfügung. In Skandiva schickt ihr sie am Abend zurück. Sie finden ihren Weg anhand der Sterne.“
„Oh, gut. Ich kann nämlich nicht mehr als zwei Leute tragen.“
„Nicht mehr?“, fragte Nevra überrascht.
„Du hast Luces Gepäck nicht gesehen. Vor allem weil das wahrscheinlich nur ihr 'Handgepäck' war.“ Meria seufzte und brachte Nevra nur zum lachen. Er winkte kurz und ging wieder nach vorn, wo bereits Huan Hua, Huang Chu, Ezarel und Jamon standen.

Huang Hua begrüßte alle Mitglieder, die sich eingefunden hatten, um zu hören was sie zu sagen hatte. Nicht jeder der anwesenden Mitglieder brach zu einer Reise auf, doch fand es wahrscheinlich interessant mehr von dieser Tradition zu erfahren.
Hua erzählte noch einmal um was es ging, nannte die Orte zu denen die Gruppen reisten und wünschte ihnen viel Glück. Als Regel, die unbedingt eingehalten werden sollte, galt nur das Nichtbenutzen von Magie jeglicher Art, während der Rückreise, was fliegen einschloss. Ansonsten stand jedem frei den Weg zu wählen, den er nutzen wollte. Ebenso die Orte, an denen sie Rast machten. Solang sie innerhalb eines bestimmten Zeitfensters zurück waren, stand keinem Wunschabenteuer etwas im Weg.
Wer Fragen hatte sollte sie schließlich stellen. Und ansonsten ging es für zwei Gruppen früh am Morgen los.

Letzte Änderung durch Meria (Am 16.11.2022 um 19.11 Uhr)


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